Beständig
Unverändert seit 01.01.2023
Seitdem gelten bei der BIG direkt gesund 60 % für 2,20 % und 80 % für 3,30 %. In dieser Zeit haben 85 von 88 anderen Kassen neuere U1-Sätze eingeführt.
Frage 1 von 4
Die BIG direkt gesund im Vergleich mit 88 anderen Kassen: zwei Erstattungssätze von 60 % bis 80 %, Stand 19.10.2026.
Beständig
Seitdem gelten bei der BIG direkt gesund 60 % für 2,20 % und 80 % für 3,30 %. In dieser Zeit haben 85 von 88 anderen Kassen neuere U1-Sätze eingeführt.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 2,20 % auf 3,30 % – 1,17 Prozentpunkte flacher als in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl (2,27 Prozentpunkte).
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | BIG direkt gesund | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 60 % | 2,20 % | teurer als die Mitte 45 von 58 anderen Kassen verlangen weniger1 verlangt gleich viel | |
| 80 % | 3,30 % | günstiger als die Mitte 7 von 56 anderen Kassen verlangen weniger2 verlangen gleich viel | |
1 %2 %3 %4 %5 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · unverändert seit 01.01.2023 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Bei der BIG direkt gesund braucht ein höherer Satz 19,8 Krankheitstage je Person – 6,5 Tage mehr als in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen (13,3 Tage). Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Bei der BIG direkt gesund ist 60 % bis zu 19,8 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 80 % ab 19,8 Tagen. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der BIG direkt gesund durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der BIG direkt gesund, im Schnitt 8,8 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 19,8 Tagen.
Günstigster Satz: 60 %.
Sechs Beschäftigte bei der BIG direkt gesund, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 22 Tage je Person.
Günstigster Satz: 80 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der BIG direkt gesund. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel BKK Herkules, BKK MTU, BKK Linde, BKK Scheufelen, HEK – Hanseatische Krankenkasse und Heimat Krankenkasse. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · AAG §§ 1, 2, 6 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der BIG direkt gesund, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir reichen die Wahlerklärung im Auftrag bei der BIG direkt gesund ein.
Hintergrund
Die BIG direkt gesund ist eine bundesweit tätige Ersatzkasse mit einem überschaubaren U1-Tarifsystem: zwei Erstattungsstufen, zwei Umlagesätze. Auf den ersten Blick scheint die Entscheidung einfach — entweder die niedrigere oder die höhere Stufe. Genau diese scheinbare Einfachheit verführt jedoch zu einer Fehleinschätzung.
Bei einer zweigliedrigen Tarifstruktur gibt es keinen mittleren Weg: Entweder liegt das Unternehmen mit seiner Wahl richtig — oder falsch. Eine Kasse mit drei oder vier Tarifstufen bietet Spielraum für Feinjustierung. Die BIG direkt gesund bietet diesen Spielraum nicht. Das bedeutet: Die wirtschaftliche Relevanz der richtigen Tarifentscheidung ist bei der BIG direkt gesund höher als bei Kassen mit differenzierterem Tarifsystem.
Gleichzeitig wird diese Entscheidung in der Praxis häufig nicht aktiv getroffen, sondern einfach mit dem Standardsatz weitergeführt, den die BIG direkt gesund bei Anmeldung setzt. Arbeitgeber, die ihren Tarif nie aktiv überprüft haben, tragen das volle wirtschaftliche Risiko einer falschen Zuordnung — ohne es zu wissen.
Die Erstattung Krankheit Arbeitgeber bei der BIG direkt gesund erfolgt ausschließlich auf Antrag. Auch eine korrekte Tarifwahl nützt nichts, wenn die Erstattungsanträge nicht lückenlos gestellt werden.
Die typische Fehlentscheidung bei der BIG direkt gesund: Arbeitgeber wählen den günstigeren Tarif, ohne zu prüfen, ob der Krankenstand ihrer BIG-versicherten Mitarbeitenden den Break-Even des höheren Tarifs nicht doch überschreitet. Umgekehrt wählen andere den höheren Tarif aus einem allgemeinen Sicherheitsgedanken, obwohl ein stabiler Krankenstand diesen Mehraufwand nie rechtfertigen wird.
Bei zwei Tarifstufen ist der Fehler nicht marginal: Er beläuft sich auf die volle Differenz zwischen den beiden Umlagesätzen — multipliziert mit allen versicherten Mitarbeitenden und der gesamten Lohnsumme über mehrere Jahre.
Ein weiterer blinder Fleck: Wer einmal den Tarif festgelegt hat, bleibt häufig dabei — auch wenn sich Gehaltsniveau, Mitarbeiterzahl oder Krankenstand verändert haben. Die BIG direkt gesund wechselt den Tarif nicht automatisch.
Bei der BIG direkt gesund ist die Optimierungsentscheidung klarer strukturiert als bei Kassen mit mehr Tarifstufen: Liegt der Break-Even des höheren Erstattungstarifs innerhalb der eigenen Krankheitsstruktur — oder nicht?
Diese Frage lässt sich mit drei Eingangsgrößen präzise beantworten: der Lohnsumme der BIG-versicherten Mitarbeitenden, deren historischem Krankenstand und den aktuellen Umlage- und Erstattungssätzen der BIG direkt gesund. Der U1-Optimierer berechnet die Nettobilanz beider Tarifstufen für Ihre Situation und empfiehlt, welche Wahl wirtschaftlich sinnvoll ist.
Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos und kümmert sich nach der Freischaltung um die Wahlerklärung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG). Häufig lassen sich hier noch Rückerstattungen aktivieren, die durch vergessene Anträge verloren gegangen wären.
Die BIG direkt gesund ist eine der wenigen Kassen, die im U1-Verfahren mit nur zwei Tarifstufen arbeiten. Das reduziert die Komplexität — erhöht aber die Anforderung an die Präzision der Entscheidung.
Im Kassenvergleich positioniert sich die BIG direkt gesund mit ihren Umlagesätzen im mittleren Bereich. Weder die günstigste noch die teuerste Option am Markt. Der wirtschaftliche Hebel für Arbeitgeber liegt also nicht im Kassenvergleich, sondern ausschließlich in der richtigen Tarifstufenwahl.
Für norddeutsche Unternehmen mit BIG-versicherten Mitarbeitenden — wo die BIG direkt gesund historisch besonders stark vertreten ist — empfiehlt sich ein regelmäßiger Abgleich mit Kassen wie der HEK, um den vollständigen Marktkontext abzubilden. Eine einmalig getroffene Tarifentscheidung genügt nicht — sie muss periodisch an die tatsächliche Entwicklung des Krankenstands angepasst werden, um dauerhaft wirtschaftlich optimiert zu bleiben.
Die BIG direkt gesund ist eine bundesweit tätige Betriebskrankenkasse mit Sitz in Dortmund. Sie ist aus der ehemaligen Betriebskrankenkasse der Unternehmen des Bergbaus hervorgegangen und heute für alle Arbeitnehmer geöffnet.
Was Arbeitgeber über BIG direkt gesund im U1-Verfahren wissen müssen — Tarifstufen und Optimierung.
BIG direkt gesund ist eine bundesweit tätige Betriebskrankenkasse mit Verwaltungssitz in Dortmund. Mit ihrer Herkunft aus dem Bergbaubereich hat sich die BIG zu einer modernen, digital ausgerichteten Krankenkasse entwickelt, die alle Arbeitnehmer bundesweit aufnimmt.
Für Arbeitgeber mit BIG-versicherten Mitarbeitenden bietet das U1-Verfahren die üblichen Erstattungsstufen. Da die BIG keine Branchenbeschränkung mehr hat, sind BIG-versicherte Mitarbeitende in Betrieben aller Sektoren zu finden — von Bürodienstleistungen bis zum produzierenden Gewerbe. Die Tarifentscheidung richtet sich ausschließlich nach dem eigenen betrieblichen Krankenstandsprofil.
Die Entscheidung über die U1-Tarifstufe bei der BIG direkt gesund ist keine Formalie, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Der Break-Even-Punkt — ab dem ein höherer Tarif wirtschaftlich lohnend ist — hängt von drei Faktoren ab: dem Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden, dem historischen Krankenstand und den aktuellen Umlage- und Erstattungssätzen.
Als grober Richtwert gilt: Wer unterhalb dieser Schwellenwerte bleibt, zahlt mit einem höheren Tarif mehr Beiträge, als er an Erstattungen zurückerhält. Der U1-Optimierer ermittelt den exakten Break-Even-Punkt auf Basis Ihrer realen Betriebsdaten — ohne Schätzungen.
Ein zentrales, oft unterschätztes Prinzip des U1-Verfahrens: Die BIG direkt gesund zahlt Erstattungen ausschließlich auf Antrag. Kein Antrag — kein Geld. In der Praxis führt das dazu, dass Krankheitsfälle — besonders kurze oder seltene — nicht konsequent beantragt werden. Jeder nicht gestellte Antrag bedeutet eine verschenkte Erstattung.
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die BIG direkt gesund bietet zwei Erstattungssätze: 60 % Erstattung bei 2,20 % Umlage und 80 % Erstattung bei 3,30 % Umlage (unverändert seit 01.01.2023).
Die Tarifstruktur im U1-Verfahren ist kassenindividuell. Die BIG direkt gesund hat sich für ein zweigliedriges System entschieden. Das vereinfacht die Auswahl, erhöht aber die wirtschaftliche Bedeutung der Entscheidung: Eine falsche Wahl schlägt bei zwei Stufen voll auf die Nettobilanz durch. Die wirtschaftliche Bedeutung der Tarifentscheidung ist bei einer begrenzten Stufenstruktur höher als bei dreistufigen Kassen — eine Fehlwahl schlägt voll auf die Nettobilanz durch.
Der höhere Tarif der BIG direkt gesund lohnt sich, wenn der Krankenstand der BIG-versicherten Mitarbeitenden den Break-Even-Punkt überschreitet. Da es nur zwei Stufen gibt, ist der Break-Even klar definiert. Der genaue Wert hängt vom durchschnittlichen Bruttogehalt und den tatsächlichen Krankheitstagen ab. Der U1-Optimierer identifiziert das individuelle Einsparpotenzial auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten — kostenlos und ohne Vorleistung.
Erstattungsanträge stellt die BIG direkt gesund ausschließlich auf Antrag des Arbeitgebers aus. Anträge werden nach § 2 Abs. 3 AAG elektronisch übermittelt — mit dem Datensatz DSER aus dem Lohnabrechnungs-Programm oder über das SV-Meldeportal.
Ja. Wer den bisherigen Satz behalten will, muss nichts unternehmen. Der U1-Optimierer berechnet, welche Stufe sich für Ihren Betrieb rechnet, und bereitet die Wahlerklärung vor. Da es nur zwei Stufen gibt, ist die Wechselentscheidung klar — ihre wirtschaftliche Analyse ist jedoch komplex. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Beide Kassen sind bundesweit tätige Ersatzkassen mit norddeutschem Schwerpunkt. Die HEK bietet drei Tarifstufen, die BIG direkt gesund zwei. Das bedeutet: Bei der HEK gibt es mehr Feinjustierungsmöglichkeiten, bei der BIG direkt gesund ist die Entscheidung binärer — mit entsprechend höherem Gewicht. Die wirtschaftlich sinnvolle Tarifentscheidung hängt immer vom eigenen Krankenstand und Gehaltsniveau ab — nicht allein vom Kassenvergleich.
Der U2-Umlagesatz der BIG direkt gesund beträgt 0,29 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der BIG direkt gesund
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