Beständig
Unverändert seit 01.01.2026
Seitdem gelten bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse 50 % für 1,65 %, 70 % für 2,70 % und 80 % für 4,20 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 5 von 88 anderen Kassen.
Frage 1 von 4
Die HEK – Hanseatische Krankenkasse im Vergleich mit 88 anderen Kassen: drei Erstattungssätze von 50 % bis 80 %, Stand 19.10.2026.
Beständig
Seitdem gelten bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse 50 % für 1,65 %, 70 % für 2,70 % und 80 % für 4,20 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 5 von 88 anderen Kassen.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 1,65 % auf 4,20 % – 0,28 Prozentpunkte steiler als in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl (2,27 Prozentpunkte).
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | HEK – Hanseatische Krankenkasse | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 50 % | 1,65 % | günstiger als die Mitte 8 von 63 anderen Kassen verlangen weniger | |
| 70 % | 2,70 % | teurer als die Mitte 16 von 29 anderen Kassen verlangen weniger | |
| 80 % | 4,20 % | teurer als die Mitte 54 von 56 anderen Kassen verlangen weniger | |
1 %2 %3 %4 %5 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · unverändert seit 01.01.2026 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse braucht ein höherer Satz 18,9 Krankheitstage je Person – 5,6 Tage mehr als in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen (13,3 Tage). Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse ist 50 % bis zu 18,9 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 70 % ab 18,9 Tagen. 80 % ist bis 42 Tage nie am günstigsten. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der HEK – Hanseatische Krankenkasse durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse, im Schnitt 8,4 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 18,9 Tagen.
Günstigster Satz: 50 %.
Sechs Beschäftigte bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 21,7 Tage je Person.
Günstigster Satz: 70 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der HEK – Hanseatische Krankenkasse. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel AOK Baden-Württemberg, Audi BKK, BARMER, IKK – Die Innovationskasse, AOK Bayern und BAHN-BKK. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · AAG §§ 1, 2, 6 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der HEK – Hanseatische Krankenkasse, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir reichen die Wahlerklärung im Auftrag bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse ein.
Hintergrund
Die HEK Hanseatische Krankenkasse ist eine bundesweit tätige Ersatzkasse mit Tradition im norddeutschen Raum. Im U1-Verfahren bietet sie drei Erstattungsstufen an — eine Struktur, die auf den ersten Blick nach Flexibilität klingt, in der Praxis aber eine spezifische Entscheidungsfalle aufwirft.
Der Abstand zwischen der niedrigsten und der mittleren Tarifstufe ist moderat. Der Abstand zwischen der mittleren und der höchsten Stufe ist dagegen deutlich größer. Arbeitgeber, die bei einem gestiegenen Krankenstand reflexartig in den höchsten Tarif wechseln, zahlen einen überproportional hohen Aufschlag — und erhalten nicht immer eine entsprechend höhere Erstattung zurück.
Dieses Muster ist bei der HEK strukturell ausgeprägt: Der Tarifsprung von der mittleren auf die höchste Erstattungsstufe verleitet zur überhasteten Entscheidung. Wer den Break-Even der höchsten Tarifstufe nicht kennt, entscheidet auf Basis eines Gefühls — und zahlt dauerhaft mehr als nötig.
Hinzu kommt: Die HEK ist vor allem in norddeutschen Betrieben stark vertreten. Arbeitgeber, die seit Jahren HEK-Versicherte in der Belegschaft haben, haben selten eine aktive Tarifprüfung vorgenommen. Die Erstattung Krankheit Arbeitgeber erfolgt bei der HEK ausschließlich auf Antrag.
Das typische Fehlverhalten bei der HEK: Arbeitgeber wechseln bei steigendem Krankenstand in die höchste Tarifstufe, weil sie mehr Erstattung erwarten. Sie prüfen dabei nicht, ob der Break-Even dieser Stufe tatsächlich überschritten wird — oder ob die mittlere Erstattungsstufe bei deutlich geringerer Umlage wirtschaftlich effizienter wäre.
Der Sprung von der mittleren zur höchsten Stufe kann bei der HEK so groß sein, dass er selbst bei moderat erhöhtem Krankenstand nie durch Mehrerstattungen ausgeglichen wird. Arbeitgeber in diesem Bereich zahlen dauerhaft zu viel, ohne es zu merken — weil sie nur auf die Erstattungsquote schauen, nicht auf die Nettobilanz.
Ein weiteres Muster: Weil die HEK im norddeutschen Raum als verlässliche Kasse wahrgenommen wird, werden ihre U1-Konditionen selten kritisch hinterfragt. Vertrauen in die Kassenqualität überträgt sich fälschlicherweise auf die Annahme, dass auch der Tarif automatisch optimal ist.
Bei der HEK ist die zentrale Optimierungsfrage: Ist die mittlere Tarifstufe wirtschaftlich effizienter als die höchste Tarifstufe — oder rechtfertigt der tatsächliche Krankenstand den deutlich höheren Aufschlag der obersten Stufe?
Der U1-Optimierer berechnet für alle HEK-versicherten Mitarbeitenden die Nettobilanz aller drei Tarifstufen auf Basis von Gehaltsniveau und historischem Krankenstand. Dabei wird besonders auf den Tarifsprung zwischen der mittleren und der höchsten Stufe eingegangen — dem häufigsten Fehlentscheidungsbereich.
Die HEK Hanseatische Krankenkasse positioniert sich mit ihren U1-Umlagesätzen im mittleren bis leicht erhöhten Marktbereich. Das gilt insbesondere für die oberste Tarifstufe, deren Umlagesatz zu den höheren Werten im Ersatzkassensegment gehört.
Im Vergleich mit der BIG direkt gesund — einer weiteren bundesweiten Ersatzkasse mit norddeutschem Schwerpunkt — zeigt sich: Die HEK bietet mehr Tarifstufen, aber der Sprung in die oberste Stufe ist teurer. Wer die HEK bewusst mit der BIG direkt gesund vergleicht, erkennt schnell, in welchen Krankenstandsbereichen welche Kasse strukturell günstiger abschneidet.
Für Arbeitgeber mit HEK-versicherten Mitarbeitenden ist die Schlussfolgerung klar: Die Tarifwahl bei der HEK hat überdurchschnittlich hohe wirtschaftliche Auswirkung und sollte nie ohne Datengrundlage getroffen werden. Diese Analyse ist besonders dringlich, da der Sprung zur höchsten Tarifstufe überproportional teuer ist — je früher die Korrektur, desto größer das kumulierte Einsparpotenzial.
Die HEK Hanseatische Krankenkasse ist eine bundesweit tätige Ersatzkasse mit Sitz in Hamburg. Mit ihrer hanseatischen Herkunft im Handels- und Dienstleistungssektor ist die HEK heute für alle Berufsgruppen geöffnet und besonders im Norden Deutschlands verbreitet.
Was Arbeitgeber über die HEK Hanseatische Krankenkasse im U1-Verfahren wissen müssen.
Die HEK Hanseatische Krankenkasse hat ihren Ursprung im hamburgischen Handels- und Kaufmannsmilieu und ist heute als bundesweite Ersatzkasse tätig. Mit Sitz in Hamburg ist die HEK besonders im norddeutschen Raum präsent, richtet sich aber an Arbeitnehmer aller Branchen deutschlandweit.
Für Arbeitgeber mit HEK-versicherten Mitarbeitenden gilt: Die hanseatische Tradition des nüchternen Wirtschaftens spiegelt sich auch in der U1-Entscheidung wider — eine sachliche Break-Even-Analyse ist der richtige Ansatz. Die HEK bietet mehrere Erstattungsstufen an, die jährlich wechselbar sind.
Die Entscheidung über die U1-Tarifstufe bei der HEK Hanseatische Krankenkasse ist keine Formalie, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Der Break-Even-Punkt — ab dem ein höherer Tarif wirtschaftlich lohnend ist — hängt von drei Faktoren ab: dem Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden, dem historischen Krankenstand und den aktuellen Umlage- und Erstattungssätzen.
Als Orientierung gilt: Wer diese Schwellen nicht erreicht, zahlt mit einem höheren Tarif mehr Umlage als zurückfließt. Der U1-Optimierer berechnet den genauen Break-Even für Ihren Betrieb auf Basis tatsächlicher Daten — nicht auf Basis von Näherungswerten.
Ein zentrales, oft unterschätztes Prinzip des U1-Verfahrens: Die HEK Hanseatische Krankenkasse zahlt Erstattungen ausschließlich auf Antrag. Kein Antrag — kein Geld. In der Praxis führt das dazu, dass Krankheitsfälle — besonders kurze oder seltene — nicht konsequent beantragt werden. Jeder nicht gestellte Antrag bedeutet eine verschenkte Erstattung.
Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos und kümmert sich nach der Freischaltung um die Wahlerklärung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG).
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die HEK – Hanseatische Krankenkasse bietet drei Erstattungssätze: 50 % Erstattung bei 1,65 % Umlage, 70 % Erstattung bei 2,70 % Umlage und 80 % Erstattung bei 4,20 % Umlage (unverändert seit 01.01.2026).
Bei der HEK ist der Umlagesatz-Aufschlag vom mittleren zum höchsten Tarif deutlich größer als der Schritt vom niedrigsten zum mittleren. Das bedeutet: Der Break-Even-Punkt für den höchsten Tarif liegt bei einem höheren Krankenstand als für den mittleren. Wer diesen Punkt nicht kennt, riskiert dauerhaft unnötige Mehrkosten. Der U1-Optimierer identifiziert das individuelle Einsparpotenzial auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten — kostenlos und ohne Vorleistung.
Der 80-Prozent-Tarif der HEK lohnt sich nur bei einem erhöhten Krankenstand, der den Break-Even des hohen Umlageaufschlags übersteigt. Als Orientierung: typischerweise erst ab 15 oder mehr Krankheitstagen pro Mitarbeiter und Jahr. Der genaue Wert hängt vom Bruttogehalt ab — eine individuelle Berechnung ist unerlässlich. Der genaue Break-Even-Punkt hängt vom Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden und den aktuellen Kassensätzen ab — der U1-Optimierer berechnet das individuell.
Die HEK zahlt Erstattungen im U1-Verfahren ausschließlich auf Antrag des Arbeitgebers. Anträge werden nach § 2 Abs. 3 AAG elektronisch übermittelt — mit dem Datensatz DSER aus dem Lohnabrechnungs-Programm oder über das SV-Meldeportal.
Die HEK bietet drei Tarifstufen inklusive einer 80-Prozent-Erstattungsstufe, die BIG direkt gesund nur zwei Stufen mit maximal 80 Prozent Erstattung. Der Unterschied liegt im Umlagesatz: Die HEK erhebt für die oberste Stufe einen höheren Aufschlag. Welche Kasse für Ihren Betrieb günstiger ist, hängt vom Krankenstand Ihrer Belegschaft ab. Die wirtschaftlich sinnvolle Tarifentscheidung hängt immer vom eigenen Krankenstand und Gehaltsniveau ab — nicht allein vom Kassenvergleich.
Ja. Bei der HEK kann der Erstattungssatz nur zu Beginn eines Kalenderjahres gewechselt werden; ohne Wahl gilt der Regelerstattungssatz von 70 %. Der U1-Optimierer berechnet, welche Stufe sich für Ihren Betrieb rechnet, und bereitet die Wahlerklärung vor. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Der U2-Umlagesatz der HEK – Hanseatische Krankenkasse beträgt 0,59 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der HEK – Hanseatische Krankenkasse
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