Beständig
Unverändert seit 01.01.2024
Seitdem gelten bei der BAHN-BKK 50 % für 2,10 % und 70 % für 3,20 %. In dieser Zeit haben 79 von 88 anderen Kassen neuere U1-Sätze eingeführt.
Frage 1 von 4
Die BAHN-BKK im Vergleich mit 88 anderen Kassen: zwei Erstattungssätze von 50 % bis 70 %, Stand 19.10.2026.
Beständig
Seitdem gelten bei der BAHN-BKK 50 % für 2,10 % und 70 % für 3,20 %. In dieser Zeit haben 79 von 88 anderen Kassen neuere U1-Sätze eingeführt.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 2,10 % auf 3,20 % – 1,17 Prozentpunkte flacher als in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl (2,27 Prozentpunkte).
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | BAHN-BKK | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 50 % | 2,10 % | teurer als die Mitte 59 von 63 anderen Kassen verlangen weniger1 verlangt gleich viel | |
| 70 % | 3,20 % | teurer als die Mitte 26 von 29 anderen Kassen verlangen weniger | |
1 %2 %3 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · unverändert seit 01.01.2024 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Bei der BAHN-BKK braucht ein höherer Satz 19,8 Krankheitstage je Person – 6,5 Tage mehr als in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen (13,3 Tage). Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Bei der BAHN-BKK ist 50 % bis zu 19,8 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 70 % ab 19,8 Tagen. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der BAHN-BKK durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der BAHN-BKK, im Schnitt 8,8 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 19,8 Tagen.
Günstigster Satz: 50 %.
Sechs Beschäftigte bei der BAHN-BKK, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 22 Tage je Person.
Günstigster Satz: 70 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der BAHN-BKK. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel AOK Baden-Württemberg, Audi BKK, BARMER, IKK – Die Innovationskasse, AOK Bayern und BERGISCHE KRANKENKASSE. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · AAG §§ 1, 2, 6 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der BAHN-BKK, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir reichen die Wahlerklärung im Auftrag bei der BAHN-BKK ein.
Hintergrund
Als geöffnete BKK steht sie heute Arbeitnehmern verschiedener Branchen zur Verfügung. Im U1-Verfahren bietet sie zwei Tarifstufen: 50 % Erstattung zum Umlagesatz von 2,10 % oder 70 % Erstattung zum Umlagesatz von 3,20 %.
Die Tarifstufenwahl ist dauerhaft wirksam und sollte auf Basis des Krankenstands und der Gehaltshöhe der versicherten Mitarbeitenden getroffen werden.
Viele Arbeitgeber wählen die günstigere 50-%-Stufe, ohne den Break-even-Punkt zu berechnen. Bei mittlerem oder hohem Krankenstand und höheren Gehältern ist die 70-%-Stufe trotz höherer Umlage wirtschaftlich vorteilhafter.
Zusätzlich: Erstattungsanträge werden nicht konsequent gestellt, obwohl der Anspruch besteht. Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos und kümmert sich nach der Freischaltung um die Wahlerklärung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG).
Mit zwei Tarifstufen bietet die BAHN-BKK eine wichtige Flexibilität. Der Break-even-Punkt zwischen 50-%-Stufe (2,10 %) und 70-%-Stufe (3,20 %) liegt bei einem Krankenstand, ab dem die höhere Erstattungsquote die Mehrkosten der Umlage übersteigt.
Die BAHN-BKK ist die Betriebskrankenkasse der Deutschen Bahn AG mit Hauptsitz in Berlin und Frankfurt am Main. Als geöffnete BKK ist die BAHN-BKK bundesweit für Arbeitnehmer verschiedener Branchen zugänglich.
Was Arbeitgeber über die BAHN-BKK und das U1-Verfahren wissen müssen.
Als geöffnete BKK steht sie heute Arbeitnehmern aller Branchen offen.
Im U1-Verfahren bietet die BAHN-BKK zwei Tarifstufen: 50 % Erstattung bei 2,10 % Umlage oder 70 % Erstattung bei 3,20 % Umlage. Die Wahl der richtigen Stufe ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des U1-Verfahrens.
Bei der BAHN-BKK können Arbeitgeber zwischen zwei Erstattungsstufen wählen: Die günstigere 50-%-Stufe kostet 2,10 % Umlage, die höhere 70-%-Stufe 3,20 %. Die optimale Wahl hängt vom Krankenstand und den Gehältern der versicherten Mitarbeitenden ab.
Als Orientierung: Bei häufigen oder langen Erkrankungen und höheren Gehältern amortisiert sich die 70-%-Stufe schneller. Eine sorgfältige Analyse des Break-even-Punkts ist daher für die langfristige Optimierung des U1-Aufwands unerlässlich.
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die BAHN-BKK bietet zwei Erstattungssätze: 50 % Erstattung bei 2,10 % Umlage und 70 % Erstattung bei 3,20 % Umlage (unverändert seit 01.01.2024).
Die 70-%-Stufe der BAHN-BKK bei 3,20 % Umlage lohnt sich, wenn Mitarbeitende häufig oder lange erkranken und die Gehälter vergleichsweise hoch sind. Der Break-even liegt dort, wo die höhere Erstattungsquote von 70 % die Mehrkosten der Umlage (3,20 % statt 2,10 %) in einem typischen Jahr kompensiert. Für Betriebe mit geringem Krankenstand ist die 50-%-Stufe meist die kostengünstigere Option.
Die monatliche U1-Umlage bei der BAHN-BKK beträgt je nach gewählter Tarifstufe 2,10 % (50-%-Stufe) oder 3,20 % (70-%-Stufe) des beitragspflichtigen Bruttoentgelts. Im Krankheitsfall erstattet die BAHN-BKK 50 % bzw. 70 % der Lohnfortzahlungskosten.
Ohne Antrag gibt es keine Erstattung – auch wenn die Umlage gezahlt wurde. Die BAHN-BKK zahlt U1-Leistungen nur auf expliziten Antrag. In Betrieben, in denen BAHN-BKK-versicherte Mitarbeitende selten vorkommen, werden Erkrankungsfälle im Alltag häufig übersehen und nicht beantragt. Nicht gestellte Erstattungsanträge können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres nachreichen, in dem der Anspruch entstanden ist (§ 6 Abs. 1 AAG).
Das U1-Verfahren gilt für Arbeitgeber, die in der Regel nicht mehr als 30 Mitarbeitende beschäftigen. Alle sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeitenden, die bei der BAHN-BKK versichert sind, werden über das U1-Verfahren dieser Kasse abgerechnet. Die Teilnahme ist für kleinere Betriebe verpflichtend.
Der U2-Umlagesatz der BAHN-BKK beträgt 0,42 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der BAHN-BKK
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