Neue Sätze
Gültig seit 01.10.2026
Die heutigen U1-Sätze der IKK gesund plus gelten seit dem 01.10.2026: 50 % für 2,19 % und 70 % für 2,93 %.
Frage 1 von 4
Die IKK gesund plus im Vergleich mit 88 anderen Kassen: zwei Erstattungssätze von 50 % bis 70 %, Stand 19.10.2026.
Neue Sätze
Die heutigen U1-Sätze der IKK gesund plus gelten seit dem 01.10.2026: 50 % für 2,19 % und 70 % für 2,93 %.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 2,19 % auf 2,93 % – 1,53 Prozentpunkte flacher als in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl (2,27 Prozentpunkte).
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | IKK gesund plus | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 50 % | 2,19 % | teurer als die Mitte 62 von 63 anderen Kassen verlangen weniger | |
| 70 % | 2,93 % | teurer als die Mitte 23 von 29 anderen Kassen verlangen weniger | |
1 %2 %3 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · gültig seit 01.10.2026 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Genau in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen. Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Bei der IKK gesund plus ist 50 % bis zu 13,3 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 70 % ab 13,3 Tagen. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der IKK gesund plus durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der IKK gesund plus, im Schnitt 5,8 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 13,3 Tagen.
Günstigster Satz: 50 %.
Sechs Beschäftigte bei der IKK gesund plus, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 19,3 Tage je Person.
Günstigster Satz: 70 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der IKK gesund plus. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel AOK Baden-Württemberg, Audi BKK, BARMER, IKK – Die Innovationskasse, AOK Bayern und BAHN-BKK. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · AAG §§ 1, 2, 6 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der IKK gesund plus, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir reichen die Wahlerklärung im Auftrag bei der IKK gesund plus ein.
Hintergrund
IKK gesund plus ist eine gesetzliche Krankenversicherung aus dem IKK-Verbund mit bundesweiter Öffnung. Im U1-Verfahren ist sie eine der weniger öffentlichkeitswirksamen Alternativen zu den großen Kassennamen — was die Aufmerksamkeit für U1-Optimierungspotenziale bei dieser Kasse naturgemäß senkt. Für Arbeitgeber mit Mitarbeitenden bei IKK gesund plus bedeutet das oft: Das wirtschaftliche Potenzial dieser Kassenverbindung ist unerschlossen.
Was diese Kasse rechnerisch auszeichnet, ist die Struktur ihrer Tarifstufen: IKK gesund plus bietet im U1-Verfahren zwei Erstattungssätze, 50 % und 70 %. Der niedrigere ist der allgemeine Satz.
Ob die höhere Tarifstufe für einen bestimmten Betrieb wirtschaftlich vorteilhaft ist, kann keine Faustformel beantworten. Das hängt vom Gehaltsniveau der bei IKK gesund plus versicherten Mitarbeitenden, ihrer Ausfallquote und der Vertragslaufzeit ab. In bestimmten Konstellationen kann die Basisoption trotz geringerer Erstattung die rationellere Wahl sein — in anderen Konstellationen ist das Gegenteil der Fall.
Für Arbeitgeber, die diese Kasse bisher nicht aktiv hinterfragt haben, bietet genau diese strukturelle Eigenheit den wirtschaftlichen Ansatzpunkt: nicht eine generelle Empfehlung, sondern die Frage, welche Option beim konkreten betrieblichen Profil besser abschneidet. Diese Frage kann nur eine betriebsspezifische Kalkulation beantworten — und diese Kalkulation lohnt sich fast immer.
Das typische Fehlverhalten bei IKK-gesund-plus-Mitarbeitenden liegt in der Übertragung von Entscheidungsmustern aus Kassen mit mehr Tarifstufen. Wer gewohnt ist, eine mittlere Stufe als Sicherheitspuffer zu wählen, findet bei IKK gesund plus keinen solchen Zwischentarif. In dieser Konstellation kann die Basisoption wirtschaftlich besser sein, als sie auf den ersten Blick wirkt — weil der Aufpreis zur höheren Stufe nicht durch die eigene Erstattungserwartung gedeckt wird.
Ein zweites Muster: Arbeitgeber lassen die anfängliche Tarifregistrierung unverändert stehen, weil die Kasse keine breite Arbeitgeberkommunikation betreibt. Da IKK gesund plus seltener im aktiven Unternehmensalltag auftaucht als große Kassennamen, findet das Thema U1 bei dieser Kasse kaum spontane Aufmerksamkeit. Das Ergebnis: Jahrelange Beibehaltung einer Tarifstufe, die möglicherweise nie bewusst gewählt, sondern einfach nie aktiv geändert wurde.
Drittes Muster: Ohne dieses Monitoring bleibt offen, ob die höhere Stufe ihr Geld wert ist.
Der U1-Optimierer berechnet für IKK-gesund-plus-Mitarbeitende, ob der Aufpreis der höheren Erstattungsstufe durch die eigene Erstattungserwartung gedeckt wird. Die zentrale Eingangsgröße ist der betriebliche Krankenstand der bei dieser Kasse versicherten Mitarbeitenden — je Gehaltsstufe und Vertragslaufzeit. Da IKK gesund plus nur zwei Stufen anbietet, ist die Entscheidungslogik strukturell einfach — aber die Datenbasis muss stimmen, damit die Berechnung valide ist.
In bestimmten Betriebskonstellationen kann die Basisoption bei IKK gesund plus trotz geringerer Erstattung die wirtschaftlich rationellere Wahl sein. Das hängt davon ab, wie hoch der Anteil der versicherten Mitarbeitenden am Gesamtlohnaufwand ist und wie häufig Erstattungsfälle eintreten. Diese Variablen bestimmen den Break-Even — und dieser ist bei jeder Kasse eigenständig zu berechnen, nicht aus Erfahrungswerten anderer Kassen zu übertragen.
Vergessene oder unvollständig gestellte Anträge können erhebliche offene Ansprüche darstellen. Eine systematische Nachholung dieser Ansprüche ist in der Regel möglich und kann unabhängig von der Tarifentscheidung erhebliche wirtschaftliche Effekte erzielen — besonders dann, wenn die Antragserfassung in der Vergangenheit lückenhaft war.
Im allgemeinen Kassenvergleich wirkt sie unscheinbar; für Arbeitgeber mit Mitarbeitenden bei dieser Kasse hat ihre Tarifstruktur dennoch klare Konsequenzen.
Gegenüber Kassen mit mehr Tarifstufen bietet IKK gesund plus keine ausdifferenzierte Zwischenstruktur. Für Arbeitgeber mit Mitarbeitenden bei mehreren IKKs ist ein struktureller Vergleich sinnvoll — nicht als Empfehlung zur Kassenwahl, sondern als Grundlage für die kassenspezifische Tarifentscheidung, die bei jeder Kasse separat getroffen werden muss.
Was den Marktvergleich bei IKK gesund plus konkret erschwert: Die Stufenzahl ist geringer als bei manchen Wettbewerbern. Wer diese Kasse ohne dieses Wissen bewertet, riskiert eine Entscheidung auf Basis falscher Vergleichsannahmen — und zahlt dafür strukturell mehr als nötig oder erhält weniger Erstattung als möglich.
Die IKK gesund plus ist eine Innungskrankenkasse mit Verwaltungssitz in Magdeburg.
Was Arbeitgeber über die IKK gesund plus im U1-Verfahren wissen müssen – einschließlich der Fusion mit der IKK Brandenburg und Berlin.
Die IKK gesund plus ist eine Innungskrankenkasse mit Verwaltungssitz in Magdeburg. Für Arbeitgeber heißt das: Beschäftigte, die bisher bei der IKK BB versichert waren, gehören jetzt zur IKK gesund plus; für sie gelten dieselben Erstattungs- und Umlagesätze.
Ob sich die höhere Stufe lohnt, hängt vom tatsächlichen Krankenstand und den Löhnen der dort versicherten Beschäftigten ab – nicht von der Branche allein.
Die Entscheidung über die U1-Tarifstufe bei der IKK gesund plus ist keine Formalie, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Der Break-Even-Punkt — ab dem ein höherer Tarif wirtschaftlich lohnend ist — hängt von drei Faktoren ab: dem Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden, dem historischen Krankenstand und den aktuellen Umlage- und Erstattungssätzen.
Welche Erstattungsstufe wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt maßgeblich vom tatsächlichen Krankenstand der Belegschaft ab: Die höhere Stufe kostet einen um 0,74 Prozentpunkte höheren Umlagesatz und lohnt sich erst, wenn die zusätzliche Erstattung diesen Mehrbeitrag übersteigt. Der U1-Optimierer berechnet den konkreten Break-Even-Punkt für Ihren Betrieb auf Basis tatsächlicher Daten.
Ein zentrales, oft unterschätztes Prinzip des U1-Verfahrens: Die IKK gesund plus zahlt Erstattungen ausschließlich auf Antrag. Kein Antrag — kein Geld. In der Praxis führt das dazu, dass Krankheitsfälle — besonders kurze oder seltene — nicht konsequent beantragt werden. Jeder nicht gestellte Antrag bedeutet eine verschenkte Erstattung.
Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos und kümmert sich nach der Freischaltung um die Wahlerklärung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG).
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die IKK gesund plus bietet zwei Erstattungssätze: 50 % Erstattung bei 2,19 % Umlage und 70 % Erstattung bei 2,93 % Umlage (gültig seit 01.10.2026).
Die IKK gesund plus bietet zwei Erstattungssätze: den allgemeinen Satz mit 50 % Erstattung bei 2,19 % Umlage und den erhöhten Satz mit 70 % Erstattung bei 2,93 % Umlage.
Für Beschäftigte der früheren IKK BB gelten seitdem dieselben Erstattungs- und Umlagesätze wie bei der IKK gesund plus. Ob eine bei der IKK BB getroffene Wahl fortgilt, klären Sie im Zweifel direkt mit der IKK gesund plus.
Die höhere Stufe erstattet einen größeren Teil der Entgeltfortzahlung, kostet aber einen um 0,74 Prozentpunkte höheren Umlagesatz. Ob der damit verbundene Umlage-Aufpreis wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von der betrieblichen Erstattungserwartung ab. Eine individuelle Nettobilanzberechnung ist hier zwingend — Faustregeln aus anderen Kassenkontexten sind nicht übertragbar.
In Betrieben mit niedrigem Krankenstand unter den IKK-gesund-plus-versicherten Mitarbeitenden kann die Basisoption trotz geringerer Erstattung die wirtschaftlich rationellere Wahl sein. Der Grund: Der Aufpreis für die höhere Stufe muss durch eine entsprechend häufige Erstattungsleistung gedeckt werden. Ist der Krankenstand niedrig, erreicht die höhere Stufe diesen Break-Even möglicherweise nicht.
Der U1-Optimierer berechnet, welche Stufe sich für Ihren Betrieb rechnet, und bereitet die Wahlerklärung vor.
Ja, U1-Erstattungsansprüche verjähren nach vier Jahren. Arbeitgeber können nicht gestellte Anträge für zurückliegende Krankheitsfälle nachreichen. Dieser Hebel wirkt vollständig unabhängig von der gewählten Tarifstufe und ist besonders wertvoll, da er ohne zusätzliche Laufzeitkosten genutzt werden kann.
Wie alle gesetzlichen Krankenkassen kann die IKK gesund plus ihre U1-Umlagesätze anpassen. Der U1-Optimierer berücksichtigt aktuelle Sätze bei jeder Berechnung automatisch.
Den Erstattungsantrag übermittelt Ihr Entgeltabrechnungsprogramm elektronisch an die Krankenkasse, ohne Abrechnungsprogramm geht das über das SV-Meldeportal (§ 2 Abs. 3 AAG). Der U1-Optimierer berechnet den passenden Erstattungssatz und übermittelt nach der Freischaltung Ihre Wahlerklärung an die Krankenkasse.
Die Kassenwahl liegt bei den Beschäftigten. Der U1-Optimierer optimiert nur den Erstattungssatz bei der Kasse, bei der jemand bereits versichert ist.
Der U2-Umlagesatz der IKK gesund plus beträgt 0,42 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der IKK gesund plus
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