Beständig
Unverändert seit 01.01.2026
Seitdem gelten bei der pronova BKK 50 % für 1,80 % und 60 % für 2,40 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 5 von 88 anderen Kassen.
Frage 1 von 4
Die pronova BKK im Vergleich mit 88 anderen Kassen: zwei Erstattungssätze von 50 % bis 60 %, Stand 19.10.2026.
Beständig
Seitdem gelten bei der pronova BKK 50 % für 1,80 % und 60 % für 2,40 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 5 von 88 anderen Kassen.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 1,80 % auf 2,40 % – 1,67 Prozentpunkte flacher als in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl (2,27 Prozentpunkte).
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | pronova BKK | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 50 % | 1,80 % | teurer als die Mitte 49 von 63 anderen Kassen verlangen weniger2 verlangen gleich viel | |
| 60 % | 2,40 % | teurer als die Mitte 52 von 58 anderen Kassen verlangen weniger2 verlangen gleich viel | |
1 %2 %3 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · unverändert seit 01.01.2026 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Bei der pronova BKK braucht ein höherer Satz 21,6 Krankheitstage je Person – 8,3 Tage mehr als in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen (13,3 Tage). Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Bei der pronova BKK ist 50 % bis zu 21,6 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 60 % ab 21,6 Tagen. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der pronova BKK durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der pronova BKK, im Schnitt 9,4 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 21,6 Tagen.
Günstigster Satz: 50 %.
Sechs Beschäftigte bei der pronova BKK, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 22,7 Tage je Person.
Günstigster Satz: 60 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der pronova BKK. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel AOK Baden-Württemberg, Audi BKK, BARMER, IKK – Die Innovationskasse, AOK Bayern und BAHN-BKK. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · AAG §§ 1, 2, 6 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der pronova BKK, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir reichen die Wahlerklärung im Auftrag bei der pronova BKK ein.
Hintergrund
Die pronova BKK ist eine bundesweit geöffnete Betriebskrankenkasse, die im U1-Verfahren mit einem bewusst begrenzten Erstattungsmaximum arbeitet. Das klingt zunächst nach einem Vorteil: Wer weniger erstattet, hat tendenziell auch niedrigere Umlagesätze. Diese Logik stimmt — aber nur unter einer Bedingung: wenn der Krankenstand der Belegschaft niedrig genug ist, dass die fehlende obere Tarifstufe nie relevant wird.
Für Betriebe mit stabiler oder unterdurchschnittlicher Krankenquote kann die pronova BKK daher eine effiziente Kassenwahl der Mitarbeitenden sein. Für Betriebe mit mittlerem bis hohem Krankenstand hingegen bedeutet das Fehlen einer höheren Erstattungsstufe, dass ein Teil der Lohnfortzahlungskosten strukturell nicht erstattet werden kann.
Hinzu kommt: Die Kassenwahl liegt bei den Mitarbeitenden, nicht beim Arbeitgeber. Wer Mitarbeitende bei der pronova BKK versichert hat, kann diese Einschränkung nicht eigenständig aufheben. Der Handlungsspielraum liegt in der Wahl zwischen den beiden vorhandenen Tarifstufen — und in der konsequenten Erstattungsbeantragung.
Arbeitgeberkosten Krankheit bei der pronova BKK zu minimieren bedeutet deshalb: Den richtigen der beiden Tarife wählen und alle Erstattungsansprüche vollständig ausschöpfen.
Eine verbreitete Fehlentscheidung bei der pronova BKK: Arbeitgeber wählen den günstigeren Tarif, weil sie die Beitragsminimierung priorisieren — ohne zu berechnen, ob der teurere Tarif bei ihrem Krankenstand nicht die günstigere Nettobilanz ergibt.
Umgekehrt gibt es Betriebe, die den höheren Tarif wählen und dabei die höheren Beiträge zahlen, obwohl der Krankenstand so niedrig ist, dass die Mehrerstattung die Mehrbeiträge nie ausgleicht.
Ein weiteres strukturelles Problem: Weil die pronova BKK keine höheren Erstattungsstufen anbietet, prüfen manche Arbeitgeber gar nicht mehr, ob die Kasse für ihre Belegschaft wirklich die effizienteste Wahl ist. Eine kassenübergreifende Betrachtung — auch wenn die Kassenwahl nicht steuerbar ist — gibt zumindest Aufschluss über das tatsächliche Marktumfeld.
Bei der pronova BKK ist der Optimierungsrahmen klar begrenzt: zwei Tarifstufen, eine Entscheidung. Umso wichtiger ist, dass diese Entscheidung auf Basis der eigenen Daten getroffen wird.
Der U1-Optimierer berechnet für Ihre pronova-BKK-versicherten Mitarbeitenden, ob die günstigere oder die teurere Tarifstufe die bessere Nettobilanz aus Umlage und Erstattung ergibt. Dabei werden Gehaltsniveau, Mitarbeiterzahl und historischer Krankenstand berücksichtigt.
Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos und kümmert sich nach der Freischaltung um die Wahlerklärung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG). Gerade bei einer Kasse mit begrenzter Erstattungsstruktur zählt jeder nicht gestellte Antrag besonders.
Die pronova BKK gehört zu den Kassen, die im U1-Verfahren bewusst auf höhere Erstattungsstufen verzichten. Das reduziert die Verwaltungskomplexität und ermöglicht niedrigere Umlagesätze — ist aber nur dann vorteilhaft, wenn der Krankenstand der versicherten Mitarbeitenden entsprechend niedrig ist.
Im Kassenvergleich zeigt sich: Kassen mit höherem Erstattungsmaximum erstatten bei höherem Krankenstand mehr zurück, erheben dafür aber auch höhere Umlagen. Die pronova BKK ist für Betriebe mit niedrigem Krankenstand strukturell effizienter, für Betriebe mit höherem Krankenstand dagegen weniger geeignet.
Diese Einschätzung kann nur auf Basis der eigenen Ausfallstatistik getroffen werden — eine externe Auswertung ist die einzige valide Grundlage für eine fundierte Tarifentscheidung. Ohne diese Grundlage bleibt die Wahl zwischen den beiden Tarifstufen ein Bauchgefühl — mit dauerhaften Kostenfolgen, die sich über mehrere Jahre zu einem relevanten Betrag summieren.
Die pronova BKK ist eine bundesweit tätige Betriebskrankenkasse mit Ursprung im BASF-Konzern. Mit Sitz in Ludwigshafen ist sie heute für alle Arbeitnehmer geöffnet und bundesweit tätig — besonders in der Chemie- und Pharmabranche verbreitet.
Was Arbeitgeber über die pronova BKK im U1-Verfahren wissen müssen — Tarife, Erstattung und betriebliche Optimierung.
Die pronova BKK hat ihren Ursprung im BASF-Konzern und ist heute als geöffnete Betriebskrankenkasse bundesweit tätig. Mit Verwaltungssitz in Ludwigshafen am Rhein ist sie besonders in der Chemie- und Pharmaindustrie verbreitet, aber heute für alle Branchen offen.
Für Arbeitgeber mit pronova-BKK-versicherten Mitarbeitenden ist die U1-Tarifentscheidung strukturell identisch zu anderen BKKs: Welche Erstattungsstufe passt zur Ausfallstruktur der versicherten Mitarbeitenden? Ein Aspekt ist im Chemie/Pharma-Kontext besonders relevant: Beschäftigte in Laborumgebungen oder produktionsnahen Bereichen weisen manchmal spezifische Krankenstandsprofile auf, die eine sorgfältige Break-Even-Analyse rechtfertigen.
Die Entscheidung über die U1-Tarifstufe bei der pronova BKK ist keine Formalie, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Der Break-Even-Punkt — ab dem ein höherer Tarif wirtschaftlich lohnend ist — hängt von drei Faktoren ab: dem Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden, dem historischen Krankenstand und den aktuellen Umlage- und Erstattungssätzen.
Welche Erstattungsstufe wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt maßgeblich vom tatsächlichen Krankenstand der Belegschaft ab. Wird dieser Bereich unterschritten, übersteigen die Mehrbeiträge die Mehrerstattungen. Der U1-Optimierer berechnet den konkreten Break-Even-Punkt für Ihren Betrieb auf Basis tatsächlicher Daten.
Ein zentrales, oft unterschätztes Prinzip des U1-Verfahrens: Die pronova BKK zahlt Erstattungen ausschließlich auf Antrag. Kein Antrag — kein Geld. In der Praxis führt das dazu, dass Krankheitsfälle — besonders kurze oder seltene — nicht konsequent beantragt werden. Jeder nicht gestellte Antrag bedeutet eine verschenkte Erstattung.
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die pronova BKK bietet zwei Erstattungssätze: 50 % Erstattung bei 1,80 % Umlage und 60 % Erstattung bei 2,40 % Umlage (unverändert seit 01.01.2026).
Die pronova BKK hat ihre Tarifstruktur bewusst auf zwei Stufen begrenzt. Das ermöglicht eine schlankere Kalkulation und tendenziell niedrigere Umlagesätze. Für Arbeitgeber bedeutet das: Wer bei der pronova BKK den höchsten möglichen Tarif wählt, ist im Marktvergleich mit einer 60-Prozent-Erstattung gedeckelt. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Die pronova BKK ist für Arbeitgeber dann wirtschaftlich vorteilhaft, wenn der Krankenstand der bei ihr versicherten Mitarbeitenden niedrig bis moderat ist. Bei höherem Krankenstand kann das Fehlen einer 70- oder 80-Prozent-Erstattungsstufe zu einer strukturellen Unterdeckung führen. Der U1-Optimierer identifiziert das individuelle Einsparpotenzial auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten — kostenlos und ohne Vorleistung.
Ja. Die pronova BKK nimmt die Wahlerklärung mit ihrem Formular per Post entgegen; wer den bisherigen Satz behalten will, braucht keine neue Erklärung. Der U1-Optimierer berechnet, welche Stufe sich für Ihren Betrieb rechnet, und bereitet die Wahlerklärung vor. Da die pronova BKK nur zwei Stufen anbietet, ist die Entscheidung klar definiert — die wirtschaftliche Bewertung erfordert aber eine Analyse der eigenen Ausfallstruktur. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Erstattungsanträge im U1-Verfahren werden bei der pronova BKK ausschließlich auf Antrag des Arbeitgebers ausgezahlt. Anträge werden nach § 2 Abs. 3 AAG elektronisch übermittelt — mit dem Datensatz DSER aus dem Lohnabrechnungs-Programm oder über das SV-Meldeportal. Die Verjährungsfrist beträgt vier Jahre.
Bei einem hohen Krankenstand kann das Erstattungsmaximum der pronova BKK von 60 Prozent zu einer dauerhaften Unterdeckung führen. Der U1-Optimierer zeigt Ihnen, wie hoch die Differenz im Vergleich zu einer Kasse mit 80-Prozent-Erstattung wäre — und ob eine mittel- bis langfristige Kassenstrukturveränderung wirtschaftlich relevant wäre.
Der U2-Umlagesatz der pronova BKK beträgt 0,37 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der pronova BKK
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