Beständig
Unverändert seit 01.01.2025
Seitdem gelten bei der BKK VerbundPlus 50 % für 1,73 %, 60 % für 2,10 % und 80 % für 4,00 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 37 von 88 anderen Kassen.
Frage 1 von 4
Die BKK VerbundPlus im Vergleich mit 88 anderen Kassen: drei Erstattungssätze von 50 % bis 80 %, Stand 19.10.2026. Dieselben Sätze haben 36 weitere am Verfahren der BKK-Arbeitgeberversicherung teilnehmende Betriebskrankenkassen.
Beständig
Seitdem gelten bei der BKK VerbundPlus 50 % für 1,73 %, 60 % für 2,10 % und 80 % für 4,00 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 37 von 88 anderen Kassen.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 1,73 % auf 4,00 % – genau so gestaffelt wie in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl.
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | BKK VerbundPlus | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 50 % | 1,73 % | genau in der Mitte 12 von 63 anderen Kassen verlangen weniger36 verlangen gleich viel | |
| 60 % | 2,10 % | genau in der Mitte 5 von 58 anderen Kassen verlangen weniger39 verlangen gleich viel | |
| 80 % | 4,00 % | genau in der Mitte 13 von 56 anderen Kassen verlangen weniger37 verlangen gleich viel | |
1 %2 %3 %4 %5 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · unverändert seit 01.01.2025 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Genau in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen. Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Ihre Wahl gilt für alle am Verfahren der BKK-Arbeitgeberversicherung teilnehmenden Betriebskrankenkassen gemeinsam; maßgeblich sind alle bei diesen Kassen versicherten Beschäftigten zusammen. Bei der BKK VerbundPlus ist 50 % bis zu 13,3 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 60 % ab 13,3 Tagen und 80 % ab 34,2 Tagen. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der BKK VerbundPlus durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der BKK VerbundPlus, im Schnitt 5,8 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 13,3 Tagen.
Günstigster Satz: 50 %.
Sechs Beschäftigte bei der BKK VerbundPlus, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 22,8 Tage je Person.
Günstigster Satz: 60 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der BKK VerbundPlus. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Ihre Wahl gilt einheitlich bei allen Betriebskrankenkassen, die am Verfahren der BKK-Arbeitgeberversicherung teilnehmen. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel AOK Baden-Württemberg, Audi BKK, BARMER, IKK – Die Innovationskasse, AOK Bayern und BAHN-BKK. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · BKK-Arbeitgeberversicherung: Teilnahme am Umlage- und Erstattungsverfahren · AAG §§ 1, 2, 6, 8 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der BKK VerbundPlus, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir stellen die Angaben für die Wahlerklärung bereit; Ihr Lohnbüro meldet sie elektronisch über die Entgeltabrechnung.
Hintergrund
Die BKK VerbundPlus ist eine geöffnete Betriebskrankenkasse ohne Bindung an einen bestimmten Arbeitgeber oder eine bestimmte Branche. Das unterscheidet sie fundamental von klassischen werksgebundenen BKKs: Ihre Versicherten kommen aus unterschiedlichsten Berufsfeldern und Einkommensgruppen.
Im U1-Verfahren bietet die BKK VerbundPlus eine Tarifstruktur ohne die mittlere Erstattungsstufe zwischen der zweiten und der höchsten Option. Dieser strukturelle Aspekt ist entscheidend für die wirtschaftliche Beurteilung: Der Sprung zwischen den Stufen ist überproportional — wer diesen Sprung nicht kennt, trifft keine fundierte Entscheidung.
Was die BKK VerbundPlus von anderen Kassen mit vergleichbarer Stufenzahl unterscheidet, ist die Heterogenität ihrer Versicherten. Weil die Kasse kein spezifisches Branchen- oder Mitarbeiterprofil hat, variieren die Krankenstände ihrer Versicherten stärker als bei werksgebundenen BKKs. Das macht eine individuelle Analyse des eigenen Betriebsprofils noch wichtiger.
Arbeitgeber, die Mitarbeitende bei der BKK VerbundPlus versichert haben, haben diese Kassenstruktur in der Regel nie aktiv hinterfragt — weder die Tarifwahl noch die Vollständigkeit der Erstattungsanträge.
Das häufigste Fehlverhalten bei Arbeitgebern mit BKK-VerbundPlus-Mitarbeitenden: Die Tarifwahl wird einmalig bei der Kassenanmeldung vorgenommen und anschließend nicht mehr überprüft. Weil die BKK VerbundPlus keine starke Eigenmarke im Arbeitgebermarkt hat, findet das Thema U1-Optimierung bei dieser Kasse kaum Aufmerksamkeit.
Ein zweites Muster: Arbeitgeber übertragen Entscheidungslogiken aus dem Umgang mit anderen Kassen auf die BKK VerbundPlus. Die Kasse hat dieselbe formale Stufenzahl wie manch andere BKK, aber einen überproportionalen Sprung bei der höchsten Stufe. Wer das nicht weiß, unterschätzt die finanzielle Tragweite der Tarifwahl.
Die branchenoffene Struktur der Kasse führt dazu, dass Arbeitgeber den Krankenstand der BKK-VerbundPlus-Versicherten in ihrer Belegschaft selten separat auswerten. Weil keine Branchenähnlichkeit zu anderen Kassen gegeben ist, werden Faustregeln aus anderen Kontexten unreflektiert übernommen.
Bei der BKK VerbundPlus liegt der Optimierungsansatz in der individuellen Auswertung des eigenen Betriebsprofils — getrennt nach Kassen, sofern die Belegschaft mehrere Kassen umfasst. Eine pauschale Empfehlung funktioniert bei einer Kasse mit heterogener Versichertenstruktur noch weniger als ohnehin.
Konkret berechnet der U1-Optimierer für BKK-VerbundPlus-Mitarbeitende, ob der überproportionale Aufschlag der höchsten Tarifstufe durch die eigene Erstattungserwartung gedeckt wird. Dabei fließen Bruttogehaltsniveau, historischer Krankenstand und die genaue Satzstruktur der BKK VerbundPlus ein.
Wer bisher keine systematische Antragsverwaltung für BKK-VerbundPlus-Fälle hatte, kann auf diesem Weg noch offene Ansprüche geltend machen.
Die BKK VerbundPlus positioniert sich als offene Betriebskrankenkasse für alle Arbeitnehmer, unabhängig von Branche oder Betrieb. Im Kassenvergleich liegt sie mit ihren U1-Umlagesätzen im mittleren bis günstigen BKK-Segment — was sie grundsätzlich wettbewerbsfähig macht.
Die strukturelle Besonderheit liegt nicht im Satz, sondern im fehlenden Zwischentarif: Der wirtschaftliche Hebel ist größer als bei Kassen mit ausgewogener Stufenstruktur. Jede Fehlentscheidung bei der Tarifwahl wirkt proportional stärker auf die Nettobilanz.
Im Vergleich mit anderen offenen BKKs ohne Branchenbindung schneidet die BKK VerbundPlus solide ab. Für Arbeitgeber gilt: Die Heterogenität der Belegschaft — oft der Grund, warum Mitarbeitende überhaupt bei dieser Kasse versichert sind — erhöht die Varianz des Krankenstands. Eine fundierte Datenanalyse ist deshalb die einzige verlässliche Grundlage für eine wirtschaftlich sinnvolle Tarifentscheidung.
Die BKK VerbundPlus ist eine bundesweit tätige Betriebskrankenkasse, die aus dem Zusammenschluss mehrerer Betriebs-BKKs entstanden ist. Mit breiter Branchenausrichtung und bundesweitem Service ist sie für Arbeitnehmer aller Sektoren geöffnet.
Was Arbeitgeber über BKK VerbundPlus im U1-Verfahren wissen müssen — Tarifstufen, Analyse und Antragstellung.
Die BKK VerbundPlus ist eine bundesweit tätige Betriebskrankenkasse, die durch Zusammenschlüsse mehrerer Betriebs-BKKs entstanden ist. Sie ist für alle Arbeitnehmer geöffnet und bietet eine breite regionale Abdeckung. Als Verbundkasse profitiert sie von Skaleneffekten und bietet eine standardisierte Kasseninfrastruktur.
Für Arbeitgeber mit BKK-VerbundPlus-versicherten Mitarbeitenden gilt das Standard-U1-Prinzip: Die jährliche Überprüfung der Tarifstufe ist der entscheidende Hebel. Auch wenn die BKK VerbundPlus keine branchenspezifische Ausrichtung mehr hat, können sich Krankenstandsprofile je nach Betriebsart erheblich unterscheiden — was die individuelle Analyse unverzichtbar macht.
Die Entscheidung über die U1-Tarifstufe bei der BKK VerbundPlus ist keine Formalie, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Der Break-Even-Punkt — ab dem ein höherer Tarif wirtschaftlich lohnend ist — hängt von drei Faktoren ab: dem Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden, dem historischen Krankenstand und den aktuellen Umlage- und Erstattungssätzen.
Als Orientierung gilt: Wer diese Schwellen nicht erreicht, zahlt mit einem höheren Tarif mehr Umlage als zurückfließt. Der U1-Optimierer berechnet den genauen Break-Even für Ihren Betrieb auf Basis tatsächlicher Daten — nicht auf Basis von Näherungswerten.
Ein zentrales, oft unterschätztes Prinzip des U1-Verfahrens: Die BKK VerbundPlus zahlt Erstattungen ausschließlich auf Antrag. Kein Antrag — kein Geld. In der Praxis führt das dazu, dass Krankheitsfälle — besonders kurze oder seltene — nicht konsequent beantragt werden. Jeder nicht gestellte Antrag bedeutet eine verschenkte Erstattung.
Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos, die Wahl meldet Ihr Lohnbüro über die Entgeltabrechnung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG).
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die BKK VerbundPlus bietet drei Erstattungssätze: 50 % Erstattung bei 1,73 % Umlage, 60 % Erstattung bei 2,10 % Umlage und 80 % Erstattung bei 4,00 % Umlage (unverändert seit 01.01.2025).
Die BKK VerbundPlus ist eine geöffnete Betriebskrankenkasse ohne Bindung an einen bestimmten Arbeitgeber oder eine Branche. Klassische Werkskassen entstanden aus einem bestimmten Unternehmen und haben historisch eine homogenere Versichertenstruktur. Die BKK VerbundPlus versichert Arbeitnehmer aus verschiedensten Bereichen — mit entsprechend breiterer Streuung der Krankheitsverläufe. Die wirtschaftlich sinnvolle Tarifentscheidung hängt immer vom eigenen Krankenstand und Gehaltsniveau ab — nicht allein vom Kassenvergleich.
Eine heterogenere Versichertenstruktur bedeutet, dass der Krankenstand innerhalb einer BKK-VerbundPlus-Belegschaft stärker variiert als bei branchengebundenen Kassen. Bundesweite Krankheitsstatistiken sind deshalb als Entscheidungsgrundlage weniger geeignet. Eine individuelle Analyse der eigenen Mitarbeitenden — nach Kasse, Gehalt und historischem Krankenstand — ist bei der BKK VerbundPlus besonders wichtig. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial präzise auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten, unabhängig von der Branchenzugehörigkeit.
Aufgrund des überproportionalen Umlagesatzes für die höchste Stufe liegt der Break-Even-Punkt bei der BKK VerbundPlus höher als bei Kassen mit einer ausgewogeneren Vier-Stufen-Struktur. Ob sich die höchste Stufe lohnt, hängt direkt vom eigenen Krankenstandsprofil und Lohnniveau ab. Der U1-Optimierer berechnet diesen Break-Even individuell. Der genaue Break-Even-Punkt hängt vom Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden und den aktuellen Kassensätzen ab — der U1-Optimierer berechnet das individuell.
Ja. Die BKK VerbundPlus wickelt das U1-Verfahren über die BKK-Arbeitgeberversicherung beim BKK Landesverband Mitte ab. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Ja. Nicht gestellte Erstattungsanträge können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres nachreichen, in dem der Anspruch entstanden ist (§ 6 Abs. 1 AAG). Dieser Hebel wirkt vollständig unabhängig von der gewählten Tarifstufe und ist besonders wertvoll, da er ohne zusätzliche Laufzeitkosten genutzt werden kann.
Der U2-Umlagesatz der BKK VerbundPlus beträgt 0,40 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der BKK VerbundPlus
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