Beständig
Unverändert seit 01.01.2026
Seitdem gelten bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse 50 % für 1,70 % und 70 % für 2,90 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 5 von 88 anderen Kassen.
Frage 1 von 4
Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse im Vergleich mit 88 anderen Kassen: zwei Erstattungssätze von 50 % bis 70 %, Stand 19.10.2026.
Beständig
Seitdem gelten bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse 50 % für 1,70 % und 70 % für 2,90 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 5 von 88 anderen Kassen.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 1,70 % auf 2,90 % – 1,07 Prozentpunkte flacher als in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl (2,27 Prozentpunkte).
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | SBK Siemens-Betriebskrankenkasse | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 50 % | 1,70 % | günstiger als die Mitte 10 von 63 anderen Kassen verlangen weniger1 verlangt gleich viel | |
| 70 % | 2,90 % | teurer als die Mitte 21 von 29 anderen Kassen verlangen weniger1 verlangt gleich viel | |
1 %2 %3 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · unverändert seit 01.01.2026 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse braucht ein höherer Satz 21,6 Krankheitstage je Person – 8,3 Tage mehr als in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen (13,3 Tage). Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist 50 % bis zu 21,6 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 70 % ab 21,6 Tagen. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, im Schnitt 9,4 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 21,6 Tagen.
Günstigster Satz: 50 %.
Sechs Beschäftigte bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 22,7 Tage je Person.
Günstigster Satz: 70 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel AOK Baden-Württemberg, Audi BKK, BARMER, IKK – Die Innovationskasse, AOK Bayern und BAHN-BKK. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · AAG §§ 1, 2, 6 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir reichen die Wahlerklärung im Auftrag bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ein.
Hintergrund
Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist aus einer unternehmensgebundenen Betriebskrankenkasse zu einem bundesweit geöffneten Versicherer geworden. Viele Mitarbeitende, die bei der SBK versichert sind, haben diesen Kassenweg durch den früheren Arbeitgeber oder durch persönliche Empfehlung eingeschlagen — nicht durch eine aktive wirtschaftliche Entscheidung.
Für Arbeitgeber, die heute Mitarbeitende mit SBK-Mitgliedschaft in der Belegschaft haben, bedeutet das: Die Kassenwahl liegt in der Vergangenheit. Der steuerbare Hebel ist die U1-Tarifstufenwahl — und genau dieser Hebel wird bei industrienahen Kassen wie der SBK besonders selten aktiv geprüft.
Die SBK bietet zwei Tarifstufen im Umlageverfahren U1 an. Wer jahrelang den falschen Tarif zahlt, ohne es zu bemerken, gibt diesen Betrag ohne Gegenleistung ab.
Hinzu kommt: Erstattungsanträge im Krankheitsfall werden bei der SBK, wie bei allen gesetzlichen Kassen, ausschließlich auf Antrag ausgezahlt. Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Das spezifische Fehlverhalten bei Arbeitgebern mit SBK-versicherten Mitarbeitenden ist das Fortschreiben einer Entscheidung, die zu einem anderen Zeitpunkt, unter anderen Bedingungen getroffen wurde — oder die nie aktiv getroffen wurde, weil der Standardtarif übernommen wurde.
Industrielle Kassen wie die SBK haben eine starke institutionelle Kontinuität. Arbeitgeber vertrauen darauf, dass eine Kasse mit diesem Hintergrund schon das Richtige tun wird. Dieses Vertrauen ist im Leistungsbereich der Krankenversicherung berechtigt — im U1-Verfahren ist es fehl am Platz. Hier entscheidet nicht die Kassenqualität, sondern die Tarifwahl.
Ein weiteres Muster: Die SBK bietet nur zwei Tarifstufen. Das verleitet dazu, die Entscheidung als Kleinigkeit zu behandeln. Dabei ist die wirtschaftliche Konsequenz bei zwei Stufen binär: richtig oder falsch — mit dem vollen Differenzbetrag als Ergebnis.
Die wirtschaftliche Analyse der SBK-Tarifstufen ist strukturell einfacher als bei Kassen mit drei oder vier Stufen: Es gibt nur zwei Möglichkeiten, und die Break-Even-Grenze liegt klar definiert zwischen ihnen.
Der U1-Optimierer berechnet für Ihre SBK-versicherten Mitarbeitenden, ob die günstigere oder die teurere Tarifstufe die günstigere Nettobilanz aus Umlage und Erstattung ergibt. Entscheidend sind Gehaltsniveau und historischer Krankenstand. Bei niedrigem bis moderatem Krankenstand ist die günstigere Tarifstufe fast immer effizienter.
Die SBK gehört zu den Kassen mit einem klar umrissenen Profil: industrienahe Betriebskrankenkasse, hoher Anteil an Versicherten aus dem technisch-gewerblichen Umfeld, bundesweite Öffnung. Im U1-Marktvergleich positioniert sich die SBK mit ihren Umlagesätzen im mittleren Bereich — weder Niedrigpreisanbieter noch Hochpreiskasse.
Für Arbeitgeber bedeutet das: Der Vergleich mit anderen Kassen ist nur bedingt relevant, da die Kassenwahl der Mitarbeitenden nicht steuerbar ist. Der wirtschaftliche Hebel liegt ausschließlich in der internen Tarifstufen-Entscheidung zwischen den zwei SBK-Optionen.
Dabei zeigt die Praxis: Betriebe, die diese Entscheidung aktiv treffen — statt sie zu vererben — erzielen regelmäßig eine bessere Nettobilanz als solche, die den Standardtarif fortführen. Wer den SBK-Tarif jahrelang ungeprüft beibehält, gibt dauerhaft Geld aus, ohne dafür einen entsprechenden Gegenwert zu erhalten. Eine einmalige Prüfung der eigenen Datenlage genügt, um die wirtschaftlich richtige Tarifstufe zu identifizieren.
Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist eine bundesweit tätige BKK mit Ursprung im Siemens-Konzern und Sitz in München. Sie ist heute für alle Arbeitnehmer geöffnet und bietet Versicherungsschutz für Mitarbeitende aller Branchen.
Was Arbeitgeber über die SBK im U1-Verfahren wissen müssen — Tarifstufen und wirtschaftliche Optimierung.
Mit Verwaltungssitz in München ist die SBK heute als geöffnete Betriebskrankenkasse für alle Arbeitnehmer bundesweit tätig. Die Verbindung zum Siemens-Konzern prägt das historische Versichertenprofil — technische Berufe und Industriearbeit sind stark vertreten.
Für externe Arbeitgeber mit SBK-versicherten Mitarbeitenden gilt das Standard-U1-Prinzip: Die Tarifentscheidung liegt beim Arbeitgeber. Die SBK bietet mehrere Erstattungsstufen an. Besonders in Betrieben mit technischen oder produktionsnahen Tätigkeiten — wo Krankenstandsprofile über dem Bürodurchschnitt liegen — ist eine sorgfältige Break-Even-Analyse sinnvoll.
Die Entscheidung über die U1-Tarifstufe bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist keine Formalie, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Der Break-Even-Punkt — ab dem ein höherer Tarif wirtschaftlich lohnend ist — hängt von drei Faktoren ab: dem Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden, dem historischen Krankenstand und den aktuellen Umlage- und Erstattungssätzen.
Welche Erstattungsstufe wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt maßgeblich vom tatsächlichen Krankenstand der Belegschaft ab. Wird dieser Bereich unterschritten, übersteigen die Mehrbeiträge die Mehrerstattungen. Der U1-Optimierer berechnet den konkreten Break-Even-Punkt für Ihren Betrieb auf Basis tatsächlicher Daten.
Ein zentrales, oft unterschätztes Prinzip des U1-Verfahrens: Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse zahlt Erstattungen ausschließlich auf Antrag. Kein Antrag — kein Geld. In der Praxis führt das dazu, dass Krankheitsfälle — besonders kurze oder seltene — nicht konsequent beantragt werden. Jeder nicht gestellte Antrag bedeutet eine verschenkte Erstattung.
Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos und kümmert sich nach der Freischaltung um die Wahlerklärung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG).
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse bietet zwei Erstattungssätze: 50 % Erstattung bei 1,70 % Umlage und 70 % Erstattung bei 2,90 % Umlage (unverändert seit 01.01.2026).
Die Tarifstruktur im U1-Verfahren ist kassenindividuell. Die SBK hat sich für ein zweigliedriges System entschieden. Das bedeutet: Die Entscheidung ist klar strukturiert, hat aber aufgrund der binären Wahl ein besonders hohes wirtschaftliches Gewicht. Die wirtschaftliche Bedeutung der Tarifentscheidung ist bei einer begrenzten Stufenstruktur höher als bei dreistufigen Kassen — eine Fehlwahl schlägt voll auf die Nettobilanz durch.
Der 70-Prozent-Tarif der SBK lohnt sich, wenn der Krankenstand der SBK-versicherten Mitarbeitenden den Break-Even-Punkt überschreitet. Der genaue Wert wird individuell berechnet. Der U1-Optimierer identifiziert das individuelle Einsparpotenzial auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten — kostenlos und ohne Vorleistung.
Die SBK zahlt Erstattungen im U1-Verfahren ausschließlich auf Antrag des Arbeitgebers. Anträge werden nach § 2 Abs. 3 AAG elektronisch übermittelt — mit dem Datensatz DSER aus dem Lohnabrechnungs-Programm oder über das SV-Meldeportal. Vergessene Anträge lassen sich innerhalb der vierjährigen Verjährungsfrist nachreichen.
Beide Kassen sind aus industrienahen BKK-Strukturen entstanden und haben sich bundesweit geöffnet. Im U1-Verfahren unterscheiden sich ihre Tarifstrukturen jedoch: Die VIACTIV bietet drei Stufen, die SBK zwei. Für Arbeitgeber, die Mitarbeitende bei beiden Kassen versichert haben, empfiehlt sich eine kassenübergreifende Analyse. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Ja. Der U1-Optimierer berechnet, welche Stufe sich für Ihren Betrieb rechnet, und bereitet die Wahlerklärung vor. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Der U2-Umlagesatz der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse beträgt 0,39 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse
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