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DAK-Gesundheit · U1-Analyse für Arbeitgeber

DAK-Gesundheit:
U1-Sätze: Wie hoch zahlen Sie — und was holen Sie zurück?

Die DAK-Gesundheit gehört zu den Kassen mit höheren U1-Umlagesätzen. Bei der DAK gibt es keine freie Tarifstufen-Wahl — die Kasse setzt den Erstattungssatz auf Basis des betrieblichen Krankenstands fest. Der Optimierungshebel liegt deshalb in der korrekten Erstattungsbeantragung und im kassenübergreifenden Vergleich.

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Stufe 1: 1,30 % · 50 % Erstattung
Stufe 2: 1,90 % · 60 % Erstattung
Stufe 3: 2,40 % · 70 % Erstattung
Stufe 4: 3,90 % · 80 % Erstattung
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Anzahl Mitarbeitende15
130 MA
Ø Bruttomonatsgehalt6.000
1.000 €10.000 €
Krankheitsprofil

entspricht ca. 15 Krankheitstagen/Jahr

Geschätztes jährliches Einsparpotenzial⚠ Beispielwerte / Demo-Daten — keine Echtzeitdaten. Die gezeigten U1-Sätze basieren auf öffentlich zugänglichen Vergleichswerten und können vom aktuellen Stand abweichen. Eine verbindliche Berechnung erfolgt im Rahmen der kostenlosen Algorithmus-basierten Detailanalyse.

3.537 € / Jahr

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Schätzung — kein Ersatz für die vollständige Analyse.
Das exakte Potenzial berechnen wir auf Basis Ihrer Daten.

Analyse-Kontext: aok-niedersachsen

DAK-Gesundheit U1-Kennzahlen

1,30 %

Günstigster Satz

50 % Erstattung

3,90 %

Höchster Satz

80 % Erstattung

4 Stufen

Tarifstufen

50 % / 60 % / 70 % / 80 %

4.200 €

Max. Jahresersparnis

bei 10 MA · typischer Fall

Tarifstufen

Die 3 U1-Tarifstufen der DAK-Gesundheit im Vergleich

Klicken Sie auf eine Stufe um sie auszuwählen — die optimale Wahl hängt von Ihrem Krankenstand ab.

U2-Mutterschaftsumlage

0,79 % — einheitlicher Satz · 100 % Erstattung · Pflicht für alle Arbeitgeber

Beispiel: Was sparen Sie bei der DAK-Gesundheit?

Konkret durchgerechnet auf Basis unserer Schnelleinschätzungs-Engine

Typisches Mittelstands-Profil

Mitarbeitende20
Ø Bruttomonatsgehalt6.000 €
KrankheitsprofilØ 15 AU-Tage/Jahr
KrankenkasseDAK-Gesundheit
Pro Jahr4.685 €
Über 3 Jahre14.056 €
Über 10 Jahre46.854 €

Wichtiger Hinweis: Diese Schätzung geht davon aus, dass alle 20 Mitarbeitenden bei der DAK-Gesundheit versichert sind. In der Praxis verteilen sich Belegschaften auf mehrere Kassen — die exakte Berechnung pro Kasse und in Summe für Ihre Gesamtbelegschaft liefert die kostenlose Detail-Analyse nach Registrierung. Hochrechnung linear, bei gleichbleibender Belegschaftsstruktur.

GoBD-konform · revisionssicherAus Steuerberater-Praxis entwickeltDSGVO-konform · keine Weitergabe
Grundlagenwissen

Regelsatz-Logik bei der DAK-Gesundheit: Vollständigkeits-Audit

Bei der DAK gibt es keine Tarifwahl — und das ist eine wirtschaftliche Tatsache, keine Einschränkung. Anders als BARMER, TK oder die regionalen AOKs bietet die DAK-Gesundheit ihren Arbeitgebern keine Wahl zwischen mehreren U1-Erstattungsstufen. Es gilt ausschließlich der gesetzliche Regelsatz nach § 1 Abs. 1 AAG, kombiniert mit dem zugehörigen Umlagesatz, der in der Tarifübersicht oberhalb dynamisch gerendert ist. Diese Struktur ist rechtlich vollständig zulässig — § 9 AAG erlaubt Krankenkassen, mehrere Erstattungsstufen anzubieten, verpflichtet sie aber nicht dazu. Zum 1. Januar 2026 hat die DAK die U1-Umlagesätze gesenkt, was die Brutto-Belastung pro umlagepflichtigem Euro Bruttolohn reduziert. Wer das Tarifwahl-Framing aus anderen Kassen mental auf die DAK überträgt, übersieht den eigentlichen Optimierungs-Hebel.

**Wo bei anderen Kassen die Stufenwahl der Hebel ist, ist es bei der DAK die Antragsvollständigkeit.** Vier Faktoren bestimmen, wie viel ein DAK-versicherter Betrieb tatsächlich an Erstattungen realisiert: die Krankheits-Dokumentation in der Lohnabrechnung, die zeitnahe Antragstellung nach jedem einzelnen Krankheitsfall, die korrekte Abgrenzung der erstattungsfähigen Lohnbestandteile nach § 1 AAG und die saubere Einhaltung der 4-Jahres-Verjährung nach § 25 SGB IV. Jeder dieser vier Punkte ist eine eigenständige Schwachstelle, an der Erstattungs-Ansprüche systematisch verloren gehen — die Summe daraus erzeugt eine messbare Vergessens-Quote pro Betrieb.

**In der Plattform-Praxis liegt die Vergessens-Quote bei DAK-versicherten Belegschaften bei rund 8 bis 15 Prozent.** Das bedeutet: zwischen 8 und 15 Prozent der rechnerisch berechtigten Erstattungs-Ansprüche werden nicht realisiert — durch Anträge, die nie gestellt wurden, durch fehlerhafte Abgrenzung von Lohnbestandteilen, durch versäumte Fristen oder durch ungenaue Lohnabrechnungs-Daten. Bei einer DAK-versicherten Belegschaft mit moderaten Krankenständen entspricht das einem mittleren vierstelligen Jahresbetrag pro Betrieb; bei größeren Belegschaften mit höheren Krankheitsständen kann der Verlust fünfstellig werden. Anders als bei Tarifwechseln wirkt diese Optimierung nicht ab 1. Januar, sondern rückwirkend bis zu vier Jahre.

**Welche systematische Lücke ein 4-Jahres-Audit aufdeckt.** Krankheitsfälle aus den Jahren 2022, 2023, 2024 und 2025 können noch bis Ende 2026 nachgereicht werden — die 4-Jahres-Frist nach § 25 SGB IV ist eine harte Grenze, danach erlischt der Anspruch unwiderruflich. Ein systematischer Audit dieser vier Jahre legt die Vergessens-Quote des konkreten Betriebs offen und macht sie monetär. Bei der DAK wirkt nicht die Frage „welche Stufe wähle ich für 2026?", sondern „welche Erstattungs-Ansprüche aus den vergangenen vier Jahren habe ich übersehen?" — eine andere Frage, die einen anderen Lösungspfad braucht. Wie die DAK-Antragsmechanik konkret läuft und wo die typischen Lücken entstehen, behandelt der folgende Abschnitt.

Besonders relevant wird die Vollständigkeits-Perspektive bei DAK-versicherten Belegschaften mit häufigem Mitarbeiter-Turnover — einem Muster, das in vielen Dienstleistungs- und IT-Betrieben mit DAK-Belegschaft auftritt. Wenn ein Mitarbeitender im laufenden Kalenderjahr ausscheidet, werden ausstehende Erstattungsanträge für seine Krankheitsfälle häufig nicht mehr gestellt — der Bezug zur internen Lohnbuchhaltung reißt ab. Die 4-Jahres-Frist nach § 25 SGB IV bleibt aber bestehen. Wer dieses Muster systematisch erfasst und rückwirkend nacharbeitet, realisiert Erstattungsansprüche, die im laufenden Betrieb strukturell verloren gehen würden. Bei der DAK, wo der Optimierungspfad ausschließlich über die Antragsvollständigkeit führt, ist das die wirtschaftlich wirkungsvollste Hebeltechnik.

Erstattungspraxis

Erstattungsantrag bei der DAK-Gesundheit: Ablauf und Fristen

Die DAK-Antragsmechanik kennt zwei parallele Kanäle. Der elektronische Weg läuft über das standardisierte DSAK/DBWU-Datenaustauschverfahren — der Datensatz Arbeitgeberkonto, der über sv.net oder systemgeprüfte Lohnabrechnungs-Programme übermittelt wird. Daneben existiert weiterhin der postalische Weg: Vordruck an DAK-Postzentrum, 22788 Hamburg. Für die laufende Antragsroutine ist der elektronische Kanal die Norm; der postalische Weg führt zu längeren Bearbeitungszeiten und ist eher für Sonderfälle reserviert, in denen die elektronische Übermittlung technisch nicht möglich ist. Bei regelsatzOnly-Kassen ist die saubere elektronische Anbindung besonders wichtig, weil der Optimierungs-Hebel allein über die Antragsvollständigkeit läuft.

**Drei Datumsachsen strukturieren das DAK-U1-Jahr.** Erstens die laufenden Erstattungsanträge: sie können nach jedem abgeschlossenen Krankheitsfall gestellt werden — wer das auf Quartals- oder Halbjahres-Rhythmen verschiebt, verlängert die Cashflow-Bindung. Zweitens die 4-Jahres-Verjährung nach § 25 SGB IV: Krankheitsfälle aus 2022 verfallen Ende 2026. Drittens der 28. Januar 2026 als formaler Stichtag — bei der DAK ist das relevant für die Erklärung zur Umlagepflicht-Feststellung des laufenden Kalenderjahres, nicht für eine Tarifwahl. Die BBG-Kappung nach § 14 AAG begrenzt zudem den erstattungsfähigen Lohn auf die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung — bei hochentlohnten DAK-versicherten Angestellten wirkt sich das spürbar aus und erfordert in der Lohnabrechnung eine bewusste Kappungs-Logik.

**Die klassischen DAK-Antragsfehler folgen einem konsistenten Muster.** Erstens: Kinderkrankengeld nach § 45 SGB V wird nicht sauber von der eigenen Arbeitsunfähigkeit nach § 3 EFZG abgegrenzt — Kinderkrankengeld-Tage sind nicht U1-erstattungsfähig, die DAK weist das in Bearbeitungs-Hinweisen explizit aus, in Lohnsoftware ist die Unterscheidung aber nicht immer korrekt voreingestellt. Zweitens: Reha-Maßnahmen werden manchmal nicht als erstattungsfähig erkannt — § 1 Abs. 1 AAG bezieht sie aber explizit ein, soweit der Arbeitgeber Entgelt fortzahlt. Drittens: bei mehrfach-arbeitsunfähigen Mitarbeitenden (chronische Erkrankungen mit wiederkehrenden Phasen) wird die Sechs-Wochen-Frist nach § 3 EFZG manchmal kumulativ statt einzelfall-bezogen interpretiert — was zu falschen Erstattungs-Beträgen führt. Viertens: variable Lohnbestandteile (Boni, Provisionen) werden nicht immer dem Lohn-Maßgebenden-Monat zugeordnet, wie die DAK-Satzung es vorsieht.

**Was die 2026er-Satzsenkung für DAK-Bestandsbetriebe konkret bedeutet.** Die abgesenkten Umlagesätze gelten ab dem 1. Januar 2026 — bei gleichem Erstattungsregime bedeutet das eine direkte Netto-Entlastung pro umlagepflichtigem Euro Bruttolohn. Wer die laufende DAK-Antragsroutine in dieser Phase auch noch auf Vollständigkeit prüft, kombiniert beide Effekte: niedrigere Brutto-Belastung plus realisierte Erstattungs-Ansprüche aus den vergangenen vier Jahren. Unsere Plattform-Logik bildet diese Doppel-Mechanik vollständig ab: 4-Jahres-Vollständigkeits-Audit, automatisierte Antragsstellung über DSAK/DBWU, Vergütung erst auf realisierte Einsparung.

Für DAK-versicherte Betriebe, die ihre Antragsvollständigkeit systematisch überprüfen wollen, empfiehlt sich ein dreistufiger Rückwärts-Audit. Erste Stufe: vollständige Erfassung aller Krankheitsfälle der letzten vier Jahre aus den Lohnbuchhaltungsdaten. Zweite Stufe: Abgleich mit den tatsächlich gestellten und anerkannten DAK-Erstattungsanträgen. Dritte Stufe: Identifikation aller Differenzen — nicht gestellte Anträge, falsch abgegrenzte Zeiträume, nicht berücksichtigte Reha-Phasen. Dieser Dreistufen-Audit deckt regelmäßig eine Vergessens-Quote von 8 bis 15 Prozent auf, die im laufenden Betrieb strukturell entsteht und ohne systematische Aufarbeitung dauerhaft verloren bleibt. Die 2026er-Satzsenkung der DAK ist der wirtschaftlich sinnvolle Moment, diesen Audit anzugehen.

Offene Ansprüche aus 2022 können noch bis Ende 2026 fristgerecht geltend gemacht werden — auch rückwirkend.

Hintergrund

DAK-Gesundheit: Hintergrund und U1-Relevanz für Arbeitgeber

Die DAK-Gesundheit zählt mit rund 5,5 Millionen Versicherten zu den bedeutendsten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Als bundesweite Ersatzkasse ist sie in allen Bundesländern vertreten — für Arbeitgeber bedeutet das, dass DAK-versicherte Mitarbeitende in nahezu jedem Betrieb zu finden sind. Die DAK bietet im U1-Verfahren zwei Erstattungsstufen an.

Versicherte

3 Mio+

Größte Kasse in Niedersachsen

Standorte

80+

Servicecenter im ganzen Land

Verjährung

4 Jahre

§ 25 SGB IV — rückwirkend

So funktioniert’s

So funktioniert U1-Optimierung in 4 Schritten

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Sie sehen pro Kasse: aktueller Tarif, optimaler Tarif, konkrete Jahres-Einsparung. Plus fertiges Antragspaket als PDF zum Einreichen.

04

Wir holen das Geld

Wir reichen die Tarifwechsel-Anträge automatisiert ein. Neuer Tarif ab 01.01. Folgejahr. Rückwirkende Erstattungen parallel beantragt.

Regionale Reichweite

DAK-Gesundheit: Marktführer zwischen Nordsee und Harz

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 5,5 Millionen Versicherten eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und bundesweit aktiv. Als eine der wenigen verbliebenen großen Ersatzkassen richtet sich die DAK an Arbeitnehmer aller Branchen — von Bürokaufleuten bis zu Pflegekräften.

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FAQ

Fragen zur DAK-Gesundheit U1

Tarifstufen, Erstattungsanträge,
gesetzliche Fristen — hier gesammelt.

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7 Standardfragen
Für Arbeitgeber mit DAK-Gesundheit-Belegschaft

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