U1 vs. U2: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Die entscheidende Frage
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Viele Arbeitgeber zahlen jährlich zu viel U1-Umlage. Die kostenlose Analyse zeigt in Minuten, wie viel Geld in Ihrer aktuellen Konfiguration steckt. Provision nur bei echter Einsparung.
U1 im Detail: Funktionsweise und wirtschaftlicher Hebel
Die U1-Umlage (Lohnfortzahlungsausgleich) schützt Arbeitgeber mit bis zu 30 Mitarbeitern vor den vollen Kosten der gesetzlichen Lohnfortzahlungspflicht.
Kernmechanik der U1
Arbeitgeber zahlen monatlich eine Umlage auf die Bruttolohnsumme
Im Krankheitsfall erstattet die Kasse 50–80 % der Lohnfortzahlungskosten
Der Erstattungssatz ist aktiv wählbar – das ist der wirtschaftliche Hebel
Kein Kassenwechsel für die Tarifoptimierung erforderlich
Das U1-Minus entsteht, wenn der Erstattungssatz zu niedrig gewählt wurde: mehr eingezahlt als zurückbekommen – Jahr für Jahr, unbemerkt.
U2 im Detail: Warum U2 nicht optimierbar ist
Die U2-Umlage (Mutterschaftsausgleich) erstattet Arbeitgebern die Kosten, die durch die gesetzlichen Mutterschutzvorschriften entstehen: Gehaltszahlungen während Beschäftigungsverboten und Mutterschaftsgeld-Zuschuss.
Kernmerkmale der U2
Erstattungssatz gesetzlich festgelegt: 100 % der erstattungsfähigen Aufwendungen
Gilt für alle Arbeitgeber – unabhängig von der Betriebsgröße
Kein aktiver Handlungsbedarf außer ordnungsgemäßer Abrechnung
U2 ist vollständig erstattungsfähig
In Sekunden grob berechnen, wie viel Ihr Unternehmen durch eine optimierte U1-Strategie sparen könnte.
entspricht ca. 15 Krankheitstagen/Jahr
Geschätztes jährliches Einsparpotenzial⚠ Beispielwerte / Demo-Daten — keine Echtzeitdaten. Die gezeigten U1-Sätze basieren auf öffentlich zugänglichen Vergleichswerten und können vom aktuellen Stand abweichen. Eine verbindliche Berechnung erfolgt im Rahmen der kostenlosen Algorithmus-basierten Detailanalyse.
3.537 € / Jahr
Schätzung — kein Ersatz für die vollständige Analyse.
Das exakte Potenzial berechnen wir auf Basis Ihrer Daten.
Was ist eigentlich U3? – Die Insolvenzgeld-Umlage kurz erklärt
Neben U1 und U2 gibt es ein drittes Umlageverfahren: die U3-Umlage (Insolvenzgeldumlage). Sie ist in §§ 358–363 SGB III geregelt – nicht im AAG wie U1 und U2 – und gilt für alle Arbeitgeber ohne Betriebsgrößenbeschränkung.
Die U3 finanziert das Insolvenzgeld: Wird ein Arbeitgeber zahlungsunfähig, erhalten die betroffenen Arbeitnehmer von der Bundesagentur für Arbeit eine Entschädigung für die letzten drei Monate vor Insolvenzeröffnung. Der Beitragssatz für 2026 beträgt bundeseinheitlich 0,15 Prozent (§ 360 SGB III; seit 1. Januar 2025 wieder der gesetzliche Regelsatz, 2023/2024 abgesenkt auf 0,06 Prozent) – nicht optimierbar, da kein Gestaltungsspielraum besteht.
Das Insolvenzgeld zahlt die Bundesagentur für Arbeit – nicht die Krankenkasse
Mehr zur U3-Umlage: Beitragssatz, Berechnung und Abgrenzung →
Warum nur U1 wirtschaftlich optimierbar ist – und wie
Der Unterschied in einem Satz: Bei U2 ist der Erstattungssatz gesetzlich auf 100 % festgesetzt. Bei U1 können Arbeitgeber zwischen 50 % und 80 % wählen – und genau diese Wahl bestimmt, ob ein U1-Minus entsteht.
Kurzantwort
Erstattungssatz 50 %: wirtschaftlich sinnvoll bei sehr geringem Krankenstand
Erstattungssatz 70–80 %: wirtschaftlich überlegen bei durchschnittlichem bis hohem Krankenstand
Die falsche Wahl kostet bei 10 Mitarbeitern oft 2.000–4.000 € pro Jahr – unbemerkt
Warum dieser Ratgeber verlässlich ist
Transparenz über unsere Methodik und Datengrundlage
Entwickelt mit Steuerberatern
Die Analyse-Methodik wurde gemeinsam mit erfahrenen Steuerberatern und Lohnbuchhaltungsexperten erarbeitet.
Datengetriebenes Modell
Grundlage ist eine laufend aktualisierte Datenbank der U1-Sätze aller 25 relevanten deutschen Krankenkassen.
Tausende Simulationen
Jede Empfehlung basiert auf einer vollständigen Netto-Jahresbetrachtung aller relevanten Szenarien für Ihre konkrete Belegschaft.
Praxiserprobte Optimierung
Das Modell wird kontinuierlich auf Basis realer Ergebnisse und Kundenfeedback weiterentwickelt.
Dauer: 30 Sekunden. Keine Registrierung erforderlich.
Jetzt prüfen, ob Ihr U1-Tarif wirtschaftlich passtMethodik & Vertrauen
Die Auswertung basiert auf realen Tarifdaten aller relevanten gesetzlichen Kassen, entwickelt mit Steuerberatern und laufend aktualisiert.
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