U1-Erstattung 60 %: Mittlere Erstattungsstufe im Überblick
Die 60-%-Erstattungsstufe liegt zwischen der niedrigen 50-%-Stufe und der Standard-Erstattung von rund 70 %. Arbeitgeber erhalten mehr als die Hälfte der Lohnfortzahlungskosten zurück.
- Erfolgsbasierte Provision
- Keine Fixkosten
- Kein Risiko
Erstattungsquote
60 %
der Bruttolohnfortzahlungskosten
Wirtschaftliche Einordnung
Die 60-%-Stufe ist seltener verbreitet. Nicht alle Kassen bieten dieses Modell an. Für Betriebe mit leicht unterdurchschnittlichem Krankenstand kann sie eine wirtschaftliche Zwischenlösung sein.
Was Arbeitgeber beachten sollten
Krankenstand analysieren
Der tatsächliche Krankenstand Ihrer Mitarbeitenden ist der entscheidende Hebel bei der Wahl der richtigen Erstattungsstufe.
Kassen vergleichen
Selbst bei gleicher Erstattungsquote variieren die Umlagesätze der Kassen erheblich. Ein kassenübergreifender Vergleich lohnt sich immer.
Jährlich prüfen
Veränderungen im Krankenstand oder in der Belegschaft können eine Anpassung der Tarifstufe wirtschaftlich sinnvoll machen.
Wechsel rechtzeitig beantragen
Tarifwechsel im U1-Verfahren wirken zum 1. Januar des Folgejahres. Der Antrag sollte bis November gestellt werden.
U1 60 % Erstattung: Passt diese Stufe zu Ihrem Betrieb?
Unsere Analyse berechnet auf Basis Ihrer Realdaten, welche Tarifstufe wirtschaftlich optimal ist.
Andere Erstattungsstufen im Vergleich
U1 50 % Erstattung
Die Erstattungsstufe 50 % stellt die niedrigste Absicherung im U1-Verfahren dar. Arbeitgeber erhalten die Hälfte ihrer Lohnfortzahlungskosten erstattet — bei geringerem Umlagesatz. Ob dieses Modell wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Krankenstand ab.
U1 70 % Erstattung
Die 70-%-Erstattungsstufe ist die am weitesten verbreitete Standard-Stufe im U1-Verfahren. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen bieten dieses Modell als Basis-Tarifstufe an.
U1 80 % Erstattung
Die 80-%-Erstattungsstufe ist die höchste verbreitete Erstattungsquote im U1-Verfahren. Arbeitgeber erhalten 80 % der Bruttolohnfortzahlungskosten zurück, zahlen dafür aber einen höheren Umlagesatz.