Beständig
Unverändert seit 01.01.2025
Seitdem gelten bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland 50 % für 1,90 %, 60 % für 2,40 %, 70 % für 3,00 % und 80 % für 4,10 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 37 von 88 anderen Kassen.
Frage 1 von 4
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland im Vergleich mit 88 anderen Kassen: vier Erstattungssätze von 50 % bis 80 %, Stand 19.10.2026.
Beständig
Seitdem gelten bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland 50 % für 1,90 %, 60 % für 2,40 %, 70 % für 3,00 % und 80 % für 4,10 %. Neuere U1-Sätze gelten bei 37 von 88 anderen Kassen.
Im Vergleich
Die Umlage steigt von 1,90 % auf 4,10 % – 0,07 Prozentpunkte flacher als in der Mitte der 70 Kassen mit Wahl (2,27 Prozentpunkte).
Für jeden Erstattungssatz: Wie viel Umlage verlangen die anderen Kassen, die denselben Satz anbieten?
| Erstattung | AOK Rheinland-Pfalz/Saarland | Umlage der Kassen mit diesem Satz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 50 % | 1,90 % | teurer als die Mitte 52 von 63 anderen Kassen verlangen weniger3 verlangen gleich viel | |
| 60 % | 2,40 % | teurer als die Mitte 52 von 58 anderen Kassen verlangen weniger2 verlangen gleich viel | |
| 70 % | 3,00 % | teurer als die Mitte 24 von 29 anderen Kassen verlangen weniger1 verlangt gleich viel | |
| 80 % | 4,10 % | teurer als die Mitte 53 von 56 anderen Kassen verlangen weniger | |
1 %2 %3 %4 %5 % |
Aktuelle Sätze der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · unverändert seit 01.01.2025 · Nicht im Vergleich: Knappschaft und Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (Vergleichbarkeit der Sätze nicht belegt)
Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland braucht ein höherer Satz 18 Krankheitstage je Person – 4,7 Tage mehr als in der Mitte der 70 Kassen mit mehreren Sätzen (13,3 Tage). Spanne: 7,2 bis 25,2 Tage.
Frage 2 von 4
Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist 50 % bis zu 18 Tagen Krankheit je Person am günstigsten, danach 60 % ab 18 Tagen, 70 % ab 21,6 Tagen und 80 % ab 39,6 Tagen. Genau wird es mit Ihrer Liste.
Für Ihren Betrieb zählen außerdem
Sie tragen je Person Krankenkasse, Lohn und Krankheitstage ein, wir rechnen jeden Satz der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland durch.
Das Modell rechnet vereinfacht mit höchstens 42 Kalendertagen je Person und Jahr. Entgeltfortzahlung gibt es bis zu sechs Wochen je Arbeitsunfähigkeit (§ 3 EFZG); bei mehreren verschiedenen Erkrankungen können im Jahr mehr Tage erstattungsfähig sein.
Fünf Beschäftigte bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, im Schnitt 8 Krankheitstage je Person – unter der ersten Schwelle von 18 Tagen.
Günstigster Satz: 50 %.
Sechs Beschäftigte bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, zwei davon sechs Wochen krank, im Schnitt 24,8 Tage je Person.
Günstigster Satz: 70 %.
Erfundene Betriebe, gerechnet mit den Sätzen der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. So rechnen wir
Beschäftigte auch bei anderen Kassen? Die Kasse wählen Ihre Beschäftigten, Sie nur den Satz. Mehrere Sätze bieten zum Beispiel AOK Baden-Württemberg, Audi BKK, BARMER, IKK – Die Innovationskasse, AOK Bayern und BAHN-BKK. Alle Krankenkassen
Frage 3 von 4
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag.
Die Erstattung gibt es nur auf Antrag. Den Antrag übermitteln Sie aus dem Abrechnungsprogramm per Datenübertragung (§ 2 AAG).
Erstattungsansprüche verjähren vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 6 Abs. 1 AAG).
Quellen: U1-Sätze: aktuelle Angaben der Krankenkassen, Stand 19.10.2026 · AAG §§ 1, 2, 6 · EFZG § 3
Frage 4 von 4
Jeder Satz der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, gerechnet mit Ihren Beschäftigten – kostenlos.
Liste hochladen, Ersparnis je Kasse sehen.
Ohne Ersparnis keine Kosten, kein Abo.
Wir reichen die Wahlerklärung im Auftrag bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ein.
Hintergrund
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist die zuständige Regionalkasse für zwei westdeutsche Bundesländer mit einer wirtschaftlichen Struktur, die sich von anderen Regionen deutlich unterscheidet: Weinbau und Tourismus in Rheinland-Pfalz, Stahlindustrie und verarbeitendes Gewerbe im Saarland. Und in beiden Ländern: die unmittelbare Nähe zu Frankreich und Luxemburg, die für viele Betriebe den täglichen Arbeitsalltag prägt.
Diese Grenznähe hat direkte Auswirkungen auf das U1-Thema: Betriebe in der Grenzregion beschäftigen überdurchschnittlich häufig Grenzpendler aus Frankreich und Luxemburg. Diese Mitarbeitergruppe kann andere Ausfallmuster aufweisen als rein inländische Belegschaften.
Im U1-Verfahren bietet die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland vier Tarifstufen an. Das macht die Tarifentscheidung wirtschaftlich besonders relevant: Eine falsche Wahl summiert sich über mehrere Jahre zu einem substanziellen Betrag.
Arbeitgeber, die Grenzpendler in der Belegschaft haben, müssen das bei ihrer Ausfallanalyse berücksichtigen — das spezifische Profil dieser Mitarbeitergruppe ist ein regionaler Faktor, den bundesweite Faustwerte nicht abbilden.
Das typische Fehlverhalten bei Arbeitgebern im Versorgungsgebiet der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland: Die großen Unterschiede zwischen den Tarifstufen werden nicht als wirtschaftliche Entscheidung wahrgenommen, sondern als technische Formalität der Kassenanmeldung.
Ein zweites Fehlverhalten betrifft Betriebe mit Grenzpendlern: Sie nutzen bundesweite Krankheitsstatistiken als Grundlage für ihre Tarifentscheidung — obwohl das Ausfallprofil grenznaher Belegschaften von diesen Durchschnittswerten abweichen kann. Das kann zu einer verzerrten Einschätzung des eigenen Break-Even-Punkts führen.
Auch in dieser Region wird die vollständige Erstattungsbeantragung häufig vernachlässigt. Bei einer Kasse mit hoher Tarifspreizung ist der Erstattungsbetrag bei der höheren Stufe entsprechend größer — ein vergessener Antrag hat eine höhere absolute Wirkung als bei Kassen mit geringerer Spreizung.
Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland liegt der wirtschaftliche Hebel der U1-Optimierung in zwei Dimensionen. Erste Dimension: Die richtige Tarifstufe. Die große Spreizung zwischen den Optionen bedeutet, dass sowohl eine zu hohe als auch eine zu niedrige Wahl erhebliche finanzielle Konsequenzen hat.
Der U1-Optimierer berücksichtigt bei der Analyse das spezifische Wirtschaftsumfeld — einschließlich des möglichen Grenzpendleranteils in bestimmten Branchen der Region. Das ist entscheidend, weil pauschale Break-Even-Werte aus bundesweiten Statistiken für Grenzregionbetriebe verzerrt sein können.
Zwei Hebel, die sich ergänzen: Für das nächste Jahr den passenden Erstattungssatz wählen – das berechnet der U1-Optimierer kostenlos und kümmert sich nach der Freischaltung um die Wahlerklärung. Für die Vorjahre prüfen Sie mit Ihrem Lohnbüro, ob alle Erstattungsanträge gestellt sind; fehlende können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Jahres nachreichen (§ 6 Abs. 1 AAG). Gerade bei Betrieben mit der höheren Tarifstufe ist das Potenzial nicht gestellter Anträge durch die hohe Erstattungsquote besonders ausgeprägt.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland fällt im AOK-Verbund durch eine überdurchschnittlich hohe Tarifspreizung auf. Kein anderes strukturelles Merkmal dieser Kasse hat eine so direkte wirtschaftliche Wirkung.
Im Kassenvergleich zeigt sich: Während andere Regionalkassen mit ähnlicher Vier-Stufen-Struktur deutlich geringere Abstände zwischen den Tarifen haben, sind die Unterschiede bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland substanziell. Das erhöht den wirtschaftlichen Vorteil einer korrekten Tarifentscheidung — und umgekehrt auch das Risiko einer falschen Wahl.
Für Arbeitgeber in der Grenzregion gilt zusätzlich: Die Wirtschaftsstruktur beider Bundesländer — mit unterschiedlichen Branchenschwerpunkten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland — macht regionale Differenzierungen innerhalb des Versorgungsgebiets sinnvoll. Wer alle AOK-RLP/Saarland-versicherten Mitarbeitenden identisch behandelt, verpasst möglicherweise relevante Unterschiede im Risikoprofil.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist die gemeinsame AOK-Kasse für diese beiden Bundesländer im Südwesten Deutschlands. Mit Standorten in Mainz, Koblenz, Kaiserslautern, Trier und Saarbrücken betreut sie eine Region mit Weinanbau, Chemie, Stahl und Automobilzulieferung.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist die einzige der südwestdeutschen AOK-Regionalkassen, die im U1-Verfahren die volle Staffelung bis zur höchsten Erstattungsstufe anbietet — allerdings zum höchsten Umlagesatz im AOK-Verbund. Für Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz und dem Saarland heißt das: Die Wahl der Tarifstufe ist hier wirtschaftlich besonders folgenreich — eine falsche Entscheidung kostet über die Jahre mehr als bei Kassen mit enger Staffelung. Die folgenden Kapitel ordnen Hintergrund, Tarifwahl-Logik und den Erstattungsweg ein.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist die gemeinsame AOK-Regionalkasse für die beiden südwestdeutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland, mit Verwaltungsstandorten unter anderem in Mainz, Koblenz, Kaiserslautern, Trier und Saarbrücken. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit eigener Satzung legt sie ihre U1-Tarifstufen und Umlagesätze selbst fest — einen bundeseinheitlichen „AOK-Satz“ gibt es nicht; maßgeblich für die Zuständigkeit ist der Wohnort der Beschäftigten. Verteilt sich eine Belegschaft über die Landesgrenze hinaus, rechnen Arbeitgeber die U1-Umlage je zuständiger Kasse getrennt ab. Wirtschaftlich ist die Region breit aufgestellt: die chemische Industrie am Rhein, der Wein- und Ernährungssektor als prägende Branchen in Rheinland-Pfalz, die Stahl- und Automobilzulieferindustrie im Saarland sowie Maschinenbau und Logistik. Eine Besonderheit ist die Grenzlage zu Frankreich und Luxemburg mit ihren Pendlerströmen. Für kleine Betriebe entscheidet die U1-Umlage darüber, welchen Anteil der Entgeltfortzahlung sie im Krankheitsfall erstattet bekommen — und wie stark ein einzelner längerer Ausfall die Kasse belastet.
Anders als manche benachbarte Regionalkasse bietet die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland die volle Tarifstaffelung bis zur höchsten Erstattungsstufe an. Das ist zunächst ein Vorteil: Auch Betriebe mit hohem, schwankendem Krankenstand können sich bis zur maximalen Quote absichern. Der Haken liegt im Preis — die höchste Stufe ist mit dem höchsten Umlagesatz im gesamten AOK-Verbund hinterlegt. Genau diese große Spreizung macht die Tarifwahl hier besonders folgenreich: Wer eine Stufe zu hoch wählt, zahlt spürbar mehr Umlage als nötig; wer zu niedrig wählt, verschenkt bei einem längeren Ausfall erhebliche Erstattung.
Die Grundmechanik bleibt bei jeder Stufe gleich: Eine höhere Erstattungsstufe bedeutet einen höheren Umlagesatz, aber auch eine höhere Rückerstattung je Tag der Entgeltfortzahlung. Für jeden Betrieb existiert ein Break-Even-Krankenstand — der Punkt, an dem die höhere Umlage exakt durch die höhere Erstattung aufgewogen wird. Liegt der tatsächliche Krankenstand darunter, ist die günstigere Stufe wirtschaftlicher; liegt er darüber, zahlt sich die höhere Stufe aus.
Wegen der großen Spreizung liegt der Break-Even zwischen den oberen Stufen bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland vergleichsweise hoch — die teure Höchststufe rechnet sich erst bei deutlich überdurchschnittlichem Krankenstand. Für viele kleine Betriebe mit moderaten Ausfällen ist deshalb eine der mittleren Stufen die wirtschaftlichere Wahl, obwohl die Höchststufe verfügbar wäre. Umgekehrt kann sich für Betriebe mit strukturell hohem Krankenstand — etwa in körperlich fordernden Branchen der Stahl- oder Bauwirtschaft — die oberste Stufe trotz des hohen Umlagesatzes lohnen, weil die Erstattung je Krankheitstag entsprechend hoch ausfällt.
Zwei weitere Faktoren gehören in die Rechnung. Erstens das Krankenstandsprofil: Einzelne lange Fälle, die den Entgeltfortzahlungszeitraum von bis zu sechs Wochen je Fall ausschöpfen, sprechen stärker für eine höhere Stufe als viele kurze Fälle. Zweitens der Cashflow — die Umlage wird laufend mit den Sozialversicherungsbeiträgen abgeführt, die Erstattung fließt erst nach Antragstellung; bei knapper Liquidität ist das ein Argument gegen die pauschale Wahl der teuren Höchststufe. Und schließlich gilt auch hier: Ohne aktive Wahl greift die von der Kasse vorgesehene Standardstufe, die selten das wirtschaftliche Optimum ist.
Die belastbare Antwort ergibt sich aus der eigenen Krankenstandshistorie — der Verteilung der Fälle über das Jahr, dem Anteil langer gegenüber kurzen Ausfällen und der Lohnsumme der umlagepflichtigen Beschäftigten. Gerade bei dieser großen Tarifspreizung ist der Unterschied zwischen richtiger und falscher Stufe über mehrere Jahre erheblich.
Die Erstattung im U1-Verfahren der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland läuft über das elektronische Meldeverfahren für Arbeitgeber. Seit der Ablösung von sv.net erfolgt die Antragstellung für Betriebe ohne eigene systemgeprüfte Lohnsoftware über das SV-Meldeportal; Betriebe mit entsprechendem Lohnabrechnungs-Programm übermitteln den Erstattungsantrag direkt aus der Software. In beiden Fällen wird der Antrag maschinell an die Kasse übertragen, die die Erstattung auf das hinterlegte Arbeitgeberkonto auszahlt.
Erstattungsfähig ist das im Krankheitsfall fortgezahlte Arbeitsentgelt bis zur gewählten Erstattungsquote, begrenzt auf die ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit je Fall (Entgeltfortzahlungszeitraum nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz). Anders als bei der U2-Umlage werden die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung im U1-Verfahren nicht zusätzlich erstattet — maßgeblich für die Höhe ist unmittelbar die zuvor gewählte Tarifstufe. Eine zu niedrig gewählte Stufe lässt sich für zurückliegende Fälle nicht nachträglich anheben; wegen der großen Spreizung ist der Abstand zwischen den Stufen bei dieser Kasse besonders groß, sodass eine unpassende Wahl hier stärker ins Gewicht fällt als bei Kassen mit enger Staffelung.
Für die Praxis entscheidend sind die Fristen. Daraus ergibt sich ein doppelter Handlungsspielraum: Nicht gestellte Anträge aus zurückliegenden Jahren lassen sich innerhalb der Verjährungsfrist nachholen — gerade bei Wechseln in der Lohnbuchhaltung bleiben solche Fälle häufig liegen. Und es lohnt der Abgleich, ob in der Vergangenheit alle erstattungsfähigen Fälle vollständig und mit der korrekten Quote eingereicht wurden. Bei einer Kasse mit hohen Erstattungsquoten in den oberen Stufen ist das Volumen übersehener Anträge potenziell besonders groß.
Wer eine Tarifänderung plant, sollte den Antrag rechtzeitig vor dem gewünschten Wirkungszeitpunkt stellen und die Bestätigung der Kasse abwarten, bevor er mit der neuen Stufe kalkuliert.
Hinweis zur Zuständigkeit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland: Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist die zuständige AOK-Regionalkasse für Mitarbeitende mit Wohnort in Rheinland-Pfalz oder dem Saarland. Für Mitarbeitende aus anderen Bundesländern sind andere AOK-Regionalkassen zuständig — mit eigenen Tarifstufen und Sätzen. Einen vollständigen Vergleich aller AOK-Regionalkassen finden Sie auf der AOK-Übersichtsseite unter /krankenkassen/aok.
Fragen
Allgemeine Fragen zur U1 beantworten wir im Ratgeber.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bietet vier Erstattungssätze: 50 % Erstattung bei 1,90 % Umlage, 60 % Erstattung bei 2,40 % Umlage, 70 % Erstattung bei 3,00 % Umlage und 80 % Erstattung bei 4,10 % Umlage (unverändert seit 01.01.2025).
Ja. Grenzpendler aus Frankreich oder Luxemburg können andere Ausfallmuster aufweisen als rein inländische Mitarbeitende. Bundesweite Krankheitsstatistiken bilden diese Gruppe nicht spezifisch ab. Arbeitgeber in der Grenzregion sollten ihre eigene historische Ausfallentwicklung als Grundlage nutzen — nicht pauschale Faustregeln. Der U1-Optimierer berechnet das individuelle Einsparpotenzial kostenlos und vollständig auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Aufgrund des hohen Satzes für die höchste Stufe liegt der Break-Even-Punkt bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hoch. Nur bei Betrieben mit überdurchschnittlichem Krankenstand und entsprechendem Erstattungspotenzial ist die höchste Stufe wirtschaftlich sinnvoll. Eine individuelle Berechnung durch den U1-Optimierer liefert die Grundlage. Der genaue Break-Even-Punkt hängt vom Bruttogehaltsniveau der versicherten Mitarbeitenden und den aktuellen Kassensätzen ab — der U1-Optimierer berechnet das individuell.
Die U1-Tarifstufe wählen oder ändern Arbeitgeber über eine Wahlerklärung gegenüber der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Stellen Sie den Antrag daher rechtzeitig vor dem gewünschten Wirkungszeitpunkt und warten Sie die Bestätigung der Kasse ab, bevor Sie mit der neuen Stufe kalkulieren. Der U1-Optimierer bereitet die Wahlerklärung auf Wunsch vor und übermittelt sie nach der Freischaltung fristgerecht an die Kasse.
Ja. Nicht gestellte Erstattungsanträge können Sie bis zu vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres nachreichen, in dem der Anspruch entstanden ist (§ 6 Abs. 1 AAG). Bei dieser Kasse mit großer Tarifspreizung ist das Potenzial vergessener Anträge bei der höheren Stufe besonders ausgeprägt. Dieser Hebel wirkt vollständig unabhängig von der gewählten Tarifstufe und ist besonders wertvoll, da er ohne zusätzliche Laufzeitkosten genutzt werden kann.
Der U2-Umlagesatz der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland beträgt 0,59 %. In der U2 gibt es keine Wahl; erstattet wird in vollem Umfang, bei Beschäftigungsverbot einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (§ 1 Abs. 2 AAG).
Für Arbeitgeber mit Beschäftigten bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
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